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ArticleId: 287newsUngeachtet des wachsenden Online-Handels bleibt Bargeld hierzulande das beliebteste Zahlmittel. Allerdings variiert der Anteil je nach Branche und Vertriebsformat stark.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/8/4/csm_EHI_nlt_standard_7c04dbc287.jpgBares bleibt (noch) WahresZahlungsarten im Vergleich
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Zahlungsarten im Vergleich
Bares bleibt (noch) Wahres

Ungeachtet des wachsenden Online-Handels bleibt Bargeld hierzulande das beliebteste Zahlmittel. Allerdings variiert der Anteil je nach Branche und Vertriebsformat stark.

Etwas mehr als die Hälfte des Umsatzes wird im deutschen Handel – anders als in vielen anderen Ländern – bar bezahlt. 54,4 Prozent sind es aktuell – bei rückläufiger Tendenz. Auf die Zahl der Transaktionen bezogen ist der Vorsprung von Münzen und Scheinen noch deutlicher: Vier von fünf Einkäufen werden noch immer bar bezahlt.

Trend zum Plastik

Dennoch ist der Trend zum Plastikgeld unaufhaltsam. Auch bei kleineren Einkaufsbeträgen greift der Verbraucher häufiger zur Karte. „Branchen mit überdurchschnittlich hohen Einkaufsbeträgen waren die Pioniere des unbaren Bezahlens, aber in den vergangenen zehn Jahren haben die anderen deutlich aufgeholt“, kommentiert Horst Rüter von der Geschäftsleitung des Europäischen Handelsinstituts (EHI) die Ergebnisse der Studie „Kartengestützte Zahlungssysteme im Einzelhandel 2014“.

Durchschnittlich 20 Euro


Das EHI hat rund 8,9 Milliarden Einkäufe analysiert und über alle Branchen einen durchschnittlichen Einkaufsbetrag in Höhe von 24,33 Euro festgestellt. Kioske mit besonders niedrigen durchschnittlichen Einkaufsbeträgen blieben in dieser Studie unberücksichtigt. Unter Einbeziehung der Kioske würde sich laut EHI ein Durchschnittsbon von 18,75 bis 20,80 Euro ergeben.

Nur 4,3 Milliarden Einkäufe wurden in Unternehmen getätigt, die sowohl Bargeld als auch Kreditkarten sowie Girocard/Electronic Cash und/oder EC-Lastschriftverfahren akzeptieren. Der Durchschnittsbon dort beträgt 24,16 Euro. Während die Bartransaktionen mit durchschnittlich 18,59 Euro um 23 Prozent unter diesem Mittelwert lagen, hatten die Einkaufskörbe der EC-Lastschriftzahler einen Wert von 44,07 Euro und die der Girocard-/EC-Cash-Zahler von 48,94 Euro. Kreditkartenzahler gaben sogar durchschnittlich 61,24 Euro für ihre Einkäufe aus und damit 153 Prozent mehr als Durchschnittszahler.

Von der Drogerie bis zum Möbelhaus

Während der durchschnittliche Einkaufsbetrag in Drogeriemärkten bei 11,92 Euro und in großen Supermärkten bei 17,69 Euro liegt, werden in Baumärkten 39,51 Euro pro Einkauf umgesetzt, in Textilkaufhäusern 50,71 Euro und im Möbelhandel 85,63 Euro.

Die REWE Group lässt ihren Kunden die Wahl, wie sie ihre Einkäufe bezahlen möchten. Wie häufig die Plastikkarte gezückt wird, hängt auch vom Vertriebsformat ab. Die Anteile unterscheiden sich deutlich zwischen PENNY, REWE und toomBaumarkt. Zusammengenommen wurden im Jahr 2013 fast zwei Drittel (65 Prozent) der Einkaufsbeträge in den Geschäften der REWE Group bar bezahlt. Ein weiteres Drittel (32 Prozent) entfiel auf Debitkarten. Kreditkarten machten 2,5 Prozent des Umsatzes aus.

Yapital-App ist Testsieger

Keine große Rolle spielt mobile Payment, das Bezahlen mit der Smartphone-App. Seit Ende 2013 bieten die REWE-Filialen ihren Kunden das Bezahlen mit Yapital, dem Payment-Dienst der Otto Group, an. An der App selbst dürfte die bislang geringe Akzeptanz jedenfalls nicht liegen. Sicherheit und Komfort sind hervorragend, lautete das Fazit eines Tests der PSW Group. Die Internet-Sicherheitsexperten hatten die drei beliebtesten Zahlungssysteme getestet. Das Ergebnis: „Yapital ist klarer Testsieger, da der Funktionsumfang einfach unschlagbar ist“, fasste PSW-Geschäftsführer Christian Heutger das Testergebnis zusammen. Und dank HTTPS-Verschlüsselung mit 2.048 Bit sei auch die Datensicherheit gewährleistet.

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