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ArticleId: 1709magazineBerufskleidung schützt im Lager vor Kälte, verschafft am Flughafen Orientierung oder unterstreicht die Kompetenz hinter der Fleischtheke. Kollegen berichten von ihrem ganz persönlichen Verhältnis zu der Funktionskleidung, die sie täglich tragen.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/3/3/csm_TT_11_06_Dresscode_Funktionskleidung_mgt_st_61f921949d.jpgViel mehr als nur ModeFunktionskleidung im Job
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Berufskleidung erfüllt viele Funktionen

Viel mehr als nur Mode

29.11.2017

Kleidung erfüllt viele Funktionen. Sie schützt im Lager vor Kälte, verschafft im Flughafen-Gewimmel Orientierung oder unterstreicht die Kompetenz hinter der Fleischtheke. In one berichten Kollegen von REWE, Toom, DER Touristik oder der Zentrale von ihrem ganz persönlichen Verhältnis zu der Kleidung, die sie in ihren täglich Jobs tragen. Vom Koch oder Service-Mitarbeiter in der Zentrale über den Metzger an der REWE-Fleischtheke bis zur PENNY-Lagerkraft.

„Ich kann nie die falsche Kleidung anziehen“

Birgitt Heinrichs, Service-Mitarbeiterin in der Domstraße, Köln

one: Frau Heinrichs, was tragen Sie gerade?
„Ich trage eine anthrazitfarbene Hose, weiße Bluse mit Weste und ein Halstuch mit REWE Group-Logo. Das Halstuch wollten wir gerne tragen, damit wir sofort als Mitarbeiter des Unternehmens erkannt werden.“

one: Warum tragen Sie diese Kleidung?
„Es ist wichtig, dass wir gleich als Service-Mitarbeiterinnen der REWE Group erkannt werden. Die Besucher hier im Haus können uns sofort einordnen und sprechen uns bei Fragen auch an. Wir werden zum Beispiel sehr häufig nach dem Weg fragen gefragt.“

one: Wie fühlen Sie sich darin?
„Im Service ist man es gewohnt eine entsprechende Kleidung zu tragen. Ich kenne das nicht anders. Diese spezielle Kleidung mag ich sehr gerne, weil sie sehr angenehm zu tragen ist. Es gibt da tatsächlich große Unterschiede. Grundsätzlich finde ich es nicht unangenehm Berufskleidung zu tragen. Im Gegenteil. Ich muss mich morgens nie fragen, was ich wohl anziehe und ich kann nie die falsche Kleidung anziehen."

„In meiner Arbeitskleidung bin ich von Kopf bis Fuß Koch – und nichts anderes!“

Martin Mosebach, Küchenchef im Kasino des Zentralstandorts an der Kölner Domstraße

one: Herr Mosebach, was tragen Sie gerade?
„Anthrazitfarbene Hose und Vorbinder – das ist der Fachbegriff für 'Schürze' -, sowie eine weiße Jacke, Halstuch, Kochmütze, Arbeitsschuhe und ein Torchon. Das ist das längs gefaltete Küchenhandtuch an meiner Seite.“

one: Warum tragen Sie diese Kleidung?
„Das hat vor allem funktionale Gründe, auch bei den vermeintlich nur dekorativen Elementen: Die Kochmütze – übrigens mit 'Belüftungslöchern' und aus Papier, das ist hygienischer als aus Stoff - dient  zum Schutz des Essens. Das Torchon ist wichtig, wenn man schnell etwas Heißes anfassen muss – sozusagen ein Topflappen, den man immer dabei hat. Und das Halstuch schützt unsere Gesundheit: Wir müssen oft von der warmen Küche in den Vorratsraum – der mal eben minus 21 Grad hat – und wieder zurück, das ist nicht unproblematisch.“

one: Wie fühlen Sie sich darin?
„Zum einen hat die einheitliche Bekleidung einen hohen Wiedererkennungswert bei den Kollegen. Lustigerweise erkennt mich kaum ein Kollege, wenn ich mal ohne Koch-Kluft unterwegs bin…Und natürlich ist es auch ausgesprochen praktisch. Die Kleidung ist bequem und sinnvoll. Wir wechseln sie täglich, bekommen sie gereinigt zurück. Und nach der Arbeit und einer Dusche steigen wir frisch in unsere privaten Anziehsachen. So sind Job und Privatleben auch äußerlich klar getrennt. Ich mag das. Wenn ich meine Arbeitskleidung trage, bin ich von Kopf bis Fuß und aus vollstem Herzen Koch – und nach Feierabend dann Privatmensch!“

„Aha, der Herr vom Service hilft mir sicher weiter“

Mark Beumers, Empfang Kölner Zentralen

one: Herr Beumers, was tragen Sie gerade?
„Unsere Berufsbekleidung, sie besteht aus dunkelgrauer Anzughose und Weste, weißem Hemd und einer Krawatte mit kleinem REWE Group-Logo an der Spitze. Meine Kolleginnen tragen alternativ ein Halstuch und haben die Auswahl zwischen Hose und Rock. Wer möchte, trägt Jackett. Und natürlich gehört unser Namensschild zur Uniform. 
Lederschuhe und Gürtel sind hingegen von mir. Heute habe ich beide farblich in Braun aufeinander abgestimmt."

one: Warum tragen Sie diese Uniform?
„Sie hat hohen Wiedererkennungswert, ich stehe damit für die Marke REWE Group. Und vor allem externe Besucher wissen: 'Aha, da ist ein Herr vom Service, ihn kann ich ansprechen. Er hilft mir weiter, wenn ich vielleicht meinen Koffer deponieren möchte, die Toilette suche oder eine andere Frage habe.'

Ich bin sichtbarer, auch für die Mitarbeiter. Wenn ich durchs Haus gehe, heißt es von allen Seiten 'Guten Morgen, guten Morgen'. Das wäre vielleicht anders, wenn ich in meiner privaten Kleidung unterwegs wäre."

one: Wie fühlen Sie sich in Ihrer Berufsbekleidung?
„Damit schlüpfe ich in eine professionelle Rolle. Sobald ich umgezogen bin, geht ein Lämpchen an, die Körperhaltung wird eine andere. Die Kleidung ist angenehm, weil hochwertig verarbeitet. Die Hose hat beispielsweise Schrittfutter, die Weste ist abgesteppt. Ich mag dunkelgrau und weiße Hemden finde ich super.
Vor allem ist es praktisch. Ich muss mir morgens nicht überlegen, was ich zur Arbeit anziehe. Und alles wird von einem Berufsbekleidungsanbieter gestellt, einmal pro Woche abgeholt und gereinigt und gegebenenfalls ausgebessert."

Mark Beumers, ist seit knapp zwei Monaten Empfangsmitarbeiter an den Standorten Domstraße und Stolberger Straße und bald auch in Porz. Der studierte Modedesigner trug in einer früheren Anstellung ein T-Shirt mit Logo seines damaligen Arbeitgebers. Das Outfit des Empfangsmitarbeiters  sei „aber etwas völlig anderes“. 

Das Empfangsteam an den drei Kölner Zentralstandorten besteht aus insgesamt elf Frauen und drei Männern.

„Die Kleidung signalisiert Kompetenz."

Tugay Kiracti, Metzger im REWE-Markt an der Bonner Straße in Köln

one: Herr Kiracti, was tragen Sie gerade?
„Ich trage eine weiße Metzgerjacke, eine weiße Hose und dazu passende weiße Schuhe."

one: Warum tragen Sie diese Kleidung?
„Die Kleidung ist zeitgemäß, sieht modisch und sauber aus."

one: Welche Vor- und Nachteile hat das?
„Der Vorteil ist zugleich der Nachteil: Auf Weiß sieht man jeden Fleck. Wenn die Sachen sauber sind, sieht das gut aus. Aber leider lässt sich bei meiner Arbeit nicht vermeiden, dass die Kleidung auch mal schmutzig wird."

one: Wie fühlen Sie sich darin?
„Ich fühle mich gut darin, auch wenn die Ärmel der Jacke etwas weit geschnitten sind. Ein großer Vorteil ist der Wiedererkennungswert. Von den Kunden werde ich als Experte für Fleisch und Wurstwaren erkannt und als kompetenter Ansprechpartner wahrgenommen.“

„Ein warmer Anzug ist unerlässlich"

Elke Royal ist Kontrolleurin im PENNY-Lager Bocklemünd

one: Frau Royal, was tragen Sie gerade? 
„Zu meiner Berufsbekleidung gehört ein dicker, zweiteiliger Anzug – vergleichbar mit einem Ski-Anzug – sowie robuste Arbeitsschuhe mit Stahlkappen. Meine Berufsbekleidung wurde mir von PENNY gestellt."

one: Warum tragen Sie diese Kleidung?
„Wir arbeiten hier im PENNY-Lager in Bocklemünd in einem Pluslager. In dem Bereich, in dem ich tätig bin, herrschen konstant niedrige Temperaturen. Daher ist eine warme Berufsbekleidung für mich unerlässlich.“

one: Wie fühlen Sie sich darin?
„Ich fühle mich gut darin, denn meine Berufsbekleidung hält mich warm und verhindert, dass ich friere und gegebenenfalls sogar krank werde. Außerdem ist es praktisch, eine Berufsbekleidung zu tragen, denn so muss ich morgens nicht lange überlegen, was ich anziehe.“

„Auffallen im Flughafen-Gewimmel"

Axel Helweg ist Reiseleiter bei der DER Touristik

one: Herr Helweg, was tragen Sie gerade?
„Wir Reiseleiter haben im Grunde eine Uniform sowohl für den Empfang der Reisegäste am Flughafen, als auch für die Servicezeiten im Hotel: dunkelblaue Hose, weißes, kurz- oder langärmliges Hemd, rote Weste. Dazu ein rotes Halstuch bei den Frauen, bei den Männern einen roten Schlips. Je nach Wetter gibt es dann noch rote Blazer und Sakkos und rote Allwetterjacken. Welche Schuhe wir tragen, bleibt grundsätzlich uns überlassen. Was aber nicht geht, sind offene Schuhe oder Sportschuhe zur Uniform. Ganz wichtig: Wir tragen immer ein Namensschild mit DER Touristik Logo.“

one: Warum tragen Sie diese Kleidung? 
„Entscheidend ist, dass unsere Gäste sehr schnell erkennen, welchen Veranstalter wir repräsentieren, daher müssen wir natürlich auch alle einheitlich auftreten. Gerade am Flughafen, ob bei An- oder Abreise, ist es ja oft sehr voll und sehr hektisch – da müssen sich unsere Gäste schnell orientieren können. Die leuchtend rote Farbe und das DER Touristik-Logo sind da sehr auffällig und hilfreich.“

one: Wie fühlen Sie sich darin?
„Grundsätzlich fühlen wir uns wohl in unserer Reiseleiter-Uniform und finden, dass der Auftritt wirklich gelungen ist. Für die Arbeit bei hohen Temperaturen ist die volle Montur natürlich nicht so geeignet. Doch dafür haben wir auch Alternativen: An ganz heißen Tagen, und auch wenn weniger Publikumsverkehr ist, tragen wir Polo-Shirts mit DER Touristik-Logo. Krawatte und Halstuch bleiben dann auch im Schrank. Also eigentlich alles prima! Aber wenn wir uns etwas wünschen dürften, dann vielleicht noch etwas Sportliches dazu, Bermudas und T-Shirts mit DER Touristik-Branding und Urlaubsmotiven, sportliche Sneakers, Basecap mit Logo oder so etwas. Kleidung, die noch mehr das Urlaubsgefühl der Kunden unterstreicht.“

Neue Berufskleidung bei Toom: Aus für die graue Maus

Wohlfühlcharakter und verbesserte Kundenwahrnehmung: Das waren die Top-Themen, nach denen Toom die aktuelle Arbeitskleidung kreieren ließ. Im Vorfeld befragten die zuständigen Kollegen Mitarbeiter aus allen Regionen, um die Bedürfnisse im Markt zu definieren. Mit diesen Erkenntnissen und dem neuen Lieferanten ging es dann ans Werk.

Jetzt wurde der Rollout endgültig abgeschlossen – und alle sind happy. Graue Mäuse sucht man vergeblich auf der Fläche, alles strahlt in kräftigem Rot und Anthrazit und mit deutlich besser sichtbarem Toom-Logo.
Aber sehen Sie selbst - hier im Film.

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