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ArticleId: 944magazineAlmeria in Südspanien ist der „Gemüsegarten Europas“. Die Region hat massiv mit der Flüchtlingskrise zu kämpfen. Ein Film zeigt, wie sich die REWE Group für aus Afrika eingewanderte Landarbeiter einsetzt.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/8/9/csm_Gegenbeitrag_Koennes_kaempft_mgt_st_4531cefe9a.jpgTomaten aus der AlmeriaPro Planet-Projekt

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VerantwortungREWE Group
Lesedauer: 2 Minuten
Pro Planet-Projekt
Tomaten aus der Almeria
01. Juni 2016 ·
Die meisten Sonnenstunden in Europa und kaum Regentage: Die südspanische Provinz Almeria bietet ideale Voraussetzungen für den Gemüseanbau und hat sich deshalb über die Jahre zum Gemüsegarten Europas entwickelt. Rund 40.000 Gewächshäuser dehnen sich auf mehr als 30.000 Hektar aus. Hier werden die Tomaten oder Paprika gezüchtet, die ganzjährig die Lust der Europäer auf frisches Gemüse stillen.

Doch die Region in Andalusien hat auch massiv mit der Flüchtlingskrise zu kämpfen. Denn aufgrund Krieg, Armut und Hunger in vielen Ländern der Welt machen sich immer mehr Menschen auf den Weg nach Europa. Nicht alle haben dabei die Chance auf Asyl.

Die REWE Group sorgt im Rahmen des Pro Planet-Projektes für eine Verbesserung der Lebensbedingungen vieler aus Afrika eingewanderten Landarbeiter, die oft keine Arbeit und keine Unterkunft haben. In den südspanischen Orten El Ejido und Nijar wohnen Einwanderer aus Nord- und Zentralafrika häufig in menschenunwürdigen Verhältnissen in Slumsiedlungen. Um ihnen angemessenere Lebensbedingungen zu schaffen, stellt die REWE Group gemeinsam mit der lokalen Stiftung Almeria Acoge“ (zu deutsch: „Almería nimmt auf“) in den beiden Orten Übergangsunterkünfte zur Verfügung. Mit Almería Acoge hat die REWE Group eine Sozialorganisation mit einem überzeugenden Ansatz an ihrer Seite: Sie konzentriert sich auf Hilfe zur Selbsthilfe und verbessert die Lebensbedingungen der illegalen Einwanderer. Film zeigt Situation in Anbauregion
Die REWE Group bezieht aus Almeria Tomaten und Paprika. Die Tomaten und Paprika erhalten das Pro Planet-Label, weil sie im Rahmen von definierten Vorgaben von Vertragslandwirten angebaut werden. So dürfen zur Schädlingsbekämpfung nur Nützlinge verwendet werden, vorab festgelegte Pflanzenschutzmittel werden nur in Ausnahmefällen eingesetzt. Außerdem haben sich die Erzeuger nach GRASP auditieren lassen, einer Initiative, die weltweit soziale Kriterien für Arbeitsbedingungen in landwirtschaftlichen Betrieben festlegt und überprüft. Die REWE Group ist bislang das einzige Unternehmen im Anbaugebiet von Almeria, das sich durch die Unterstützung von Sozialstationen um die Lebensbedingungen insbesondere der illegalen Einwanderer kümmert. Wir waren mit einem Filmteam vor Ort und haben uns von der Situation in der Anbauregion ein Bild gemacht.

Eine ausführlichere Version unseres Films ist auf unserem YouTube-Kanal zu sehen.

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