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„Wer sich nicht engagiert, ist disqualifiziert"
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EHRENAMT: KINDER
Großer Einsatz für die Kleinen
ArticleId: 675magazineDen Regenwald retten oder Meere von Plastikmüll befreien – Beispiele für beeindruckenden Naturschutz gibt es viele. Dass man auch direkt vor der Haustür und in kleinem Rahmen Großes für die Umwelt bewirken kann, beweisen Mitarbeiter unseres Unternehmens.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/d/2/csm_TT_umwelt_mgt_standard_8e4be6ba4e.jpgNatürlich für NaturschutzEHRENAMT: UMWELT
Ehrenamt: Umwelt
Natürlich für Naturschutz
von Sylvia Hannstein und Bettina Rees
Top Thema
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Den Regenwald retten oder Meere von Plastikmüll befreien – berühmte Beispiele für beeindruckenden Naturschutz gibt es viele. Dass man auch direkt vor der Haustür und in kleinem Rahmen Großes für die Umwelt bewirken kann, beweisen viele Kolleginnen und Kollegen aus unserem Unternehmen.

Einsatz im Lehrgarten: Früchte des Fleißes

Ein sonniger Samstag im September. Statt den herrlichen Spätsommer-Tag relaxt im eigenen Garten zu verbringen, wird im Kölner Naturerlebnisgelände „Finkens Garten“ fleißig umgegraben und gepflanzt. Die Akteure: Das Team der REWE Group Konzernrevision. Die Belohnung: Das gute Gefühl, etwas Nachhaltiges und Sinnvolles für Mensch und Natur getan zu haben.

Das Team der Konzernrevision ist schon im dritten Jahr in Folge in Finkens Garten aktiv
Auch die Arbeit an den Teichen trägt Früchte: Inzwischen haben sich dort sogar Molche angesiedelt
Ein Prost mit kühlem Wasser auf die getane Arbeit: (v.l.) Silvia Ziebell, Kirsten Friederichs-Ohmstede, Karen Dahlmann, Maximiliane Immhoff
Gemeinsam pflanzte das Team über 200 kleine Eiben. Hier (v.l.) Michael Lenges, Rüdiger Hahn und Thomas Nachtsheim

Wer Rüdiger Hahn und seinem Team durch Finkens Garten folgen will, braucht einen flotten Schritt. Man merkt genau, dass sich der Leiter der REWE Group Konzernrevision und seine 15 Kollegen hervorragend auf den verschlungenen Pfaden des Garten- und Waldgeländes im Kölner Süden auskennen. Kein Wunder: Bereits im dritten Jahr helfen sie im Rahmen ihres freiwilligen sozialen Engagements, das kleine Paradies zu erhalten. Und haben seitdem viel geschafft: Ein Teich wurde rekultiviert, mit Folie ausgelegt und mit Steinen eingefasst. Eine eigenhändig errichtete Trockenmauer gibt mit ihren inzwischen bepflanzten Fugen Lebensraum für Wildbienen, Laufkäfer, Eidechsen und Blindschleichen.

In diesem Jahr nutzen die Revisoren den Samstag unter anderem dafür, rund 250 kleine Eiben an den Grundstückrand zu pflanzen. Sie wachsen schnell und sollen so bald einen wirksamen Geräusch- und Sichtschutz zur angrenzenden Straße bilden, die als Autobahnzubringer stark befahren ist.

Das nachhaltige Bewusstsein von Kindern schärfen

Finkens Garten ist vor allem als anschaulicher und unterhaltsamer Lehrgarten konzipiert und wird häufig und gern von Kindergarten- und Schulklassen besucht. Mit etwas Glück entdecken sie bei geführten Rundgängen viele Tiere, darunter Vogel- und Insektenarten, die unter Naturschutz stehen. Duftende Kräuter und Apfelbäume, riesige Schilfpflanzen und Teiche – die Kinder dürfen beobachten, entdecken, riechen, schmecken und tasten.

„Es ist dieses Konzept, das uns so gut gefallen hat und das wir unterstützen wollten“, erklärt Rüdiger Hahn den Einsatz seines Teams: „Wir wollten uns da engagieren, wo etwas für die Dauer geschaffen wird. Wenn man dann damit auch noch etwas für das nachhaltige Bewusstsein von Kindern tun kann, ist es natürlich umso schöner.“

Schön ist es dann am Ende, wenn man nach getaner Arbeit die Beine von sich strecken und in der Sonne ein bisschen entspannen und traditionell grillen kann. Noch schöner, da sind sich alle einig, ist es jedoch, wenn man am Schluss schon erste Früchte der mittlerweile drei Einsätze erntet.

Rüdiger Hahn fasst es begeistert fürs ganze Team zusammen: „Wir haben richtig gestaunt, als wir heute Morgen hier ankamen. Unsere Trockenmauer ist schon richtig bewachsen! Und der Teich wird inzwischen schon rege von Molchen bevölkert – die scheinen sich dort sehr wohl zu fühlen. Sieht aus, als hätten wir tatsächlich etwas erreicht!“

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Einige der Bewohner der Dellbrücker Heide
Lebensraum geschaffen:
Azubis bei Naturschutzprojekt

Einen Beitrag zum nachhaltigen Naturschutz leisteten Kölner Zentral-Azubis einen Tag lang im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide. Gemeinsam mit Vertretern des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) beschnitten Bianca Ries, Sara Janssens, Svenja Mingers, Tim Zippert und Sven Roth die Traubenkirsche, die den heimischen und geschützten Pflanzen- und Tierarten den Lebensraum nimmt.

Dabei erhielten sie durch die BUND-Mitglieder einen Einblick in die schützenswerte Flora Fauna, darunter die blauflügelige Ödlandschrecke, sowie in die Besonderheiten der Dellbrücker Heide, wie die dort weidenden Ziegen- und Schafherde und die im Boden lebenden Wildbienen.

Vier Stunden später hatten die Azubis eine Fläche vom Ausmaß zweier Tennisplätze von der Taubenkirsche befreit und zogen folgendes Fazit: „Wir alle haben das gute Gefühl, aktiv im Naturschutz geholfen und so unseren kleinen Beitrag zum Erhalt der Umwelt beigetragen zu haben.“

Azubiprojekt „Dellbrücker Heide" v.l. Bianca Ries, Sara Janssens, Sven Roth, Frau Falk vom BUND, Tim Zippert und Svenja Mindres
von links: Ina Künnemann, Laura Wagner, Ricarda Calabrese und Sarah Mähler
Urban Gardening mit Kids:
Pflanzaktion in Kölner Wohngebiet

Es ist ein ganz normaler Dienstagmorgen, neun Uhr, im August, mitten in einem Kölner Wohngebiet. Warm ist es, schon jetzt sind die Temperaturen auf Mitte 20 Grad geklettert. Als die alte Dame im ersten Stock einer Wohnanlage in der Zollstocker Kottenforststraße weit ihre Fenster öffnet, stolpert ihr Blick über eine kleine Menschenansammlung unten in der Gartenanlage des Hauses. Vier junge Frauen in luftiger Arbeitskleidung unterhalten sich angeregt. Ein ungewohntes Bild. „Was da wohl vor sich geht?“ überlegt die alte Dame und beschließt, ihren Beobachtungsposten am Fenster noch ein Weilchen beizubehalten. Nach kurzer Zeit fährt ein Transporter vor. Der Fahrer öffnet den Laderaum, und heraus kullern palettenweise Pflanzen und Setzlinge. Und nicht zuletzt: Ein satter Kubikmeter Erde wird extra angeliefert, ebenso Bretter. Na, das kann ja was werden, denkt die alte Dame.

Die Kids hatten großen Spaß beim Einpflanzen - und beim Gedanken daran, was sie bald Leckeres ernten könnten

Und sie behält recht: Das wird tatsächlich was! Nämlich ein üppig mit Kräutern und Nutzpflanzen bestückter Garten mitten in der Stadt. „Urban Gardening heißt so etwas heute“, weiß die kleine Leonie, die sich gegen Mittag neugierig den fleißigen Gartenbauern nähert.

Woher sie das weiß? „Na - Wir hatten einen Aushang in unserem Haus, dass wir Kinder alle mitmachen sollen, wenn wir Lust haben. Da bauen Leute von der REWE Group einen Garten für uns auf.“

So wie Leonie kommen kurz darauf noch weitere Kinder, um beim Bestellen des Nutzgartens zu helfen. Rund zehn werden es insgesamt, die fleißig bis in die Nachmittagsstunden gemeinsam mit vier Azubis der REWE Group sowie einem Diplombiologen vom BUND und einer Sozialpädagogin Leckeres und Nützliches in die Erde setzen. Kräuter, Salat, Tomaten – aber auch Exotisches wie Chilipflanzen. Die Kids sind begeistert: „Das dürfen wir bald alles ernten!“ Am liebsten würden sie direkt alles probieren – im letzten Moment kann Azubi Sarah Mähler einen kleinen Jungen davon abhalten, beherzt in eine knallrote Chilischote zu beißen. Die alte Dame, die immer wieder an ihren Ausguck am Fenster zurück gekehrt ist, freut sich, als Kinder und Azubis ihr buntes und duftendes Tagwerk beendet haben: „Wie schön, diesen Anblick werde ich jeden Tag genießen!

Wie machen Bienen Pipi?
Nachhaltigkeitsprojekt für Kinder

Unter dem Motto „Gemeinsam etwas für die Umwelt tun“ verschönerten die Kölner Zentral-Azubis Paulina Zadworna, Nico Breuer, Marco Fischer, Christoph Pietsch und Patricia Rakus zusammen mit den Schülern einer Kölner Gemeinschaftsgrundschule zwei Beete auf dem Schulhof und widmeten sich dem Thema „Bienenerhaltung“.

Marco Fischer, Patricia Rakus, Nico Breuer, Paulina Zadworna und Christoph Peitsch

Zum Einstieg erzählten die Azubis den Grundschülern Allgemeines über die Biene, vom   Aufbau des Bienenvolkes, Entstehung des Honigs und von der Bedrohung des Aussterben. Anschließend stellten die Kinder viele, teils lustige Fragen: Wie machen Bienen Pipi, was passiert, wenn die Bienenkönigin stirbt? Danach bepflanzten alle gemeinsam die zwei von den Azubis vorbereitete Beete mit den von der Abteilung CM Blumen und Pflanzen gespendeten Pflanzen und hängten ein Bienenhotel auf.

Fazit der Azubis: „Die Kinder waren sehr engagiert und interessiert. Gemeinsam haben wir mit Freude die Beete bepflanzt und hatten einen schönen und lustigen Tag. Wir haben uns sehr über das positive Feedback der Schulleitung gefreut und erhielten als Dankeschön eine Einladung zum gemeinsamen Grillabend, die wir gerne angenommen haben.“

Mit Spaß dabei: Grundschüler beim Beete bepflanzen
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