
In den vergangenen fünf Jahren haben Mitarbeitende durch monatliche Gehaltsspenden im Rahmen unseres Spendenprojekts wichtige soziale Projekte unterstützt, die Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen stärken. Das Spenden-Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt kamen während der Projektlaufzeit über 340.000 Euro aus Gehalts- und Einzelspenden für den guten Zweck zusammen.
©REWE Group
Unter dem Leitgedanken „Große Wirkung für kleines Geld“ wurde 2021 ein niedrigschwelliger Weg geschaffen, um mit einem geringen monatlichen Beitrag Großes zu bewirken: Aus insgesamt vier geförderten Projekten eins auswählen, Spendenbetrag festlegen und gemeinsam einen Unterschied machen.
„Es freut mich, wie viele unserer Kolleg:innen in den vergangenen fünf Jahren für die verschiedenen Projekte gespendet haben. Dieses gemeinschaftliche Engagement zeigt auf besondere Weise, was wir bei der REWE Group zusammen bewegen können,“ sagt Nicola Tanaskovic, Bereichsleiterin Corporate Responsibility.
Das Mitarbeitenden-Spendenprojekt wurde Ende 2025 planmäßig abgeschlossen. Die Zusammenarbeit mit den unterstützten Organisationen setzen wir auf unterschiedliche Weise fort.
Mit der Kindernothilfe wird seit 2010 gemeinsam das Collège Verena aufgebaut und unterstützt. Im Mitarbeitenden-Spendenprojekt wurde zusätzlich das Projekt „Schützende Schule“ gefördert.
Hier erhalten Kinder Zugang zu Bildung und lernen gleichzeitig, wie sie sich in Katastrophenfällen schützen können. Das Projekt befindet sich in einem Slum in Haiti, der von Erdbebenüberlebenden errichtet wurde. Die Schule setzt bewusst auf Gewaltfreiheit als pädagogisches Leitprinzip und bietet damit einen besonders geschützten Raum zum Lernen und Wachsen.
„Die Mitarbeitenden-Spendenaktion trug maßgeblich dazu bei, den Teufelskreis von Armut und Gewalt zu durchbrechen. Dafür danken wir jeder und jedem Einzelnen von Herzen.“ Corinna Schneider, Managerin Corporate Partnerships Kindernothilfe e.V.
Dank der Spenden konnten rund 230 Kinder regelmäßig am Schulunterricht teilnehmen und profitierten von warmen Schulmahlzeiten, sauberem Trinkwasser sowie einer sichereren Lernumgebung.
„Oft schließen sich Kinder in Haiti Banden an, weil sie dort regelmäßig etwas zu essen bekommen. Für die Kinder ist die Schulmahlzeit also mehr als nur Nahrung – sie ist ein Schutzschild gegen den Abstieg in Bandenkriminalität. Die Mitarbeitenden-Spendenaktion trug maßgeblich dazu bei, den Teufelskreis von Armut und Gewalt zu durchbrechen. Dafür danken wir jeder und jedem Einzelnen von Herzen,“ sagt Corinna Schneider, Managerin Corporate Partnerships Kindernothilfe e.V. Die Kindernothilfe wird auch nach Beendigung des Mitarbeitenden-Spendenprojekts weiterhin über Unternehmensspenden unterstützt.
Foto ©Little Home
Little Home e. V. baut 3,2 m² große mobile Mini-Häuser, die obdachlosen Menschen Schutz, Sicherheit und ein Stück Zuhause bieten. Die Bauprojekte stärken nicht nur die Betroffenen, sondern fördern auch gemeinschaftliches Engagement und ein solidarisches Miteinander. So wurden in den letzten neun Jahren der Partnerschaft mit der REWE Group in Köln und in anderen Städten insgesamt 75 Häuser gebaut.
Aus den Geldern des Mitarbeitenden-Spendenprojekts konnten in den vergangenen drei Jahren sieben Häuser finanziert und errichtet werden.
„Wir freuen uns sehr, dass die Kolleginnen und Kollegen den Verein Little Home so tatkräftig unterstützt haben.“ Daria Ezazi, Head of Corporate Communications toom Baumarkt
„Wir freuen uns sehr, dass die Kolleginnen und Kollegen den Verein Little Home so tatkräftig unterstützt haben. Da kann man nur sagen RESPEKT! Ein wichtiges Zeichen für Menschen ohne Obdach, für den Verein Little Home, der sich seit Jahren dafür einsetzt, Menschen aus der Obdachlosigkeit zu begleiten und auch für toom. Seit vielen Jahren schon kooperieren wir mit Sven Lüdecke und seinen Kolleginnen und Kollegen beim Bau der Mini-Häuser”, so Daria Ezazi, Head of Corporate Communications toom Baumarkt und dort verantwortlich für die Säule Gesellschaftliches Engagement.
Little Home-Kooperationspartner toom stellt dem Verein auch in Zukunft Materialien und Platz für den Bau der Häuser zur Verfügung.
Foto: ©Oliver Vaccaro
Das Programm „Tafel stärkt Kinder“ fördert mit einem Kinder- und Jugendfonds Kinder und Jugendliche vor Ort mit Angeboten, die deutlich über die reine Lebensmittelverteilung hinausgehen. Kreative, kulturelle und alltagsnahe Aktivitäten wie Basteln, Musikunterricht oder Kinderkochkurse stärken Orientierung, Selbstvertrauen und wichtige Lebenskompetenzen.
Die Spendengelder unserer Mitarbeitenden, die in den Fonds der Tafel Deutschland einfließen, tragen dazu bei, vielfältige Förderangebote für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen. Welche Wirkung solche Initiativen entfalten können, zeigen etwa bereits geförderte Beispiele aus dem Fonds: Dazu zählt ein fünftägiges Zirkuscamp in Hessen, in dem Heranwachsende ein eigenes Programm entwickelten und ihre individuellen Stärken entdeckten. Ebenso wurde in Brandenburg ein interkulturelles Weihnachtsfest unterstützt, das mit Bastelangeboten, Chorauftritten und kleinen Geschenken für gemeinsame Erlebnisse und vielfältige Begegnungen sorgte. Beide Projekte tragen dazu bei, positive Erfahrungen zu schaffen und die gesellschaftliche Teilhabe armutsbetroffener Kinder zu stärken.
„Herzlichen Dank für die monatliche Unterstützung der REWE Group-Mitarbeitenden. Ihre Spenden ermöglichen die Förderung von Projekten für Kinder und Jugendliche.“ Marco Koppe, Geschäftsführer Tafel Deutschland e. V.
„Herzlichen Dank für die monatliche Unterstützung der REWE Group-Mitarbeitenden. Ihre Spenden ermöglichen die Förderung von Projekten für Kinder und Jugendliche. Angesichts steigender Kinderarmut leistet dieses Engagement einen wichtigen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit,“ so Marco Koppe, Geschäftsführer Tafel Deutschland e. V.
Die langjährige Kooperation von REWE und PENNY mit der Tafel Deutschland wird durch Lebensmittelspenden und Projekte wie die Tafel-Tütenaktion fortgeführt und feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen.
Foto: ©Endangered Wildlife Trust oder EWT
Die Unterstützung umfasst zwei aufeinanderfolgende Projekte: Bis 2024 die „Black Mambas“, danach die „Spürhunde“ in Südafrika. Die „Black Mambas“ sind eine von Frauen geführte Anti-Wilderei-Einheit, die im Krüger Nationalpark in Südafrika illegale Camps, Fallen und Feuerstellen aufspürt. Die Arbeit dieser Frauen schützt gefährdete Wildtiere und eröffnet gleichzeitig Perspektiven für lokale Gemeinschaften. Ergänzt wird dies durch das „Bush Babies“-Programm, in dem Kinder und Jugendliche an zehn Schulen für Umwelt- und Tierschutz sensibilisiert werden.
Die „Spürhunde“ sollen helfen, die Wilderei in dem weitläufigen Gebiet des Pilanesberg-Nationalparks einzudämmen. Die Wildtierspürhunde sind darauf trainiert, an den Ein- und Ausfahrtspunkten des Parks nicht nur Horn oder Elfenbein zu erschnüffeln, sondern auch Schusswaffen und Munition. Im Buschland verfolgen speziell geschulte Fährtenhunde die Spuren verdächtiger Personen.
„Danke, dass ihr in den vergangenen Jahren zwei Antiwilderei-Projekte der DERTOUR Foundation in Südafrika unterstützt habt. “ Kathrin Sommer, CSR Managerin DERTOUR Foundation
Durch die Gelder aus dem Mitarbeitenden-Spendenprojekt konnten die regelmäßigen tierärztlichen Untersuchungen der Spürhunde sichergestellt werden.
„Danke, dass ihr in den vergangenen Jahren zwei Antiwilderei-Projekte der DERTOUR Foundation in Südafrika unterstützt habt. Allein 2025 kontrollierten die Spürhunde 1.600 Autos und erschnüffelten dabei 40 Schusswaffen sowie weitere 400 illegale Substanzen und geschmuggelte Pflanzen“, so Kathrin Sommer, CSR Managerin DERTOUR Foundation.
Die DERTOUR Foundation wird weiterhin über Unternehmensspenden und Mitgliedschaften von Mitarbeitenden gefördert.
Dieses gemeinsame Engagement hat weit mehr bewirkt als reine finanzielle Unterstützung: Es hat Hoffnung entstehen lassen, konkrete Hilfe ermöglicht und vielen Menschen neue Perspektiven für ihre Zukunft eröffnet. Diese Wirkung wäre ohne den kontinuierlichen Einsatz der Mitarbeitenden nicht denkbar gewesen.