ArticleId: 3112magazineIn einer neuen one_Serie stellen wir Ihnen Kolleginnen und Kollegen vor, die angesichts der Corona-Krise vor besondere Herausforderungen gestellt wurden. Teil 1: Die Menschen hinter Click & Collect bei Toom, die es geschafft haben, das System nach den Baumarkt-Schließungen quasi über Nacht auszurollen.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/e/3/csm_toom-click_und_collect_standard_teaser_9ac79bba91.jpgClick & Collect im HandumdrehenArbeiten in Corona-Zeiten
Wie die REWE Group dem Wandel in der Corona-Pandemie begegnet
Alles bleibt anders

Genau ein Jahr ist es her, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einer außergewöhnlichen Fernsehansprache an die Bevölkerung wandte. Am 18. März 2020 sprach sie über die Corona-Pandemie, deren Folgen und Herausforderungen: „Unsere Vorstellung von Normalität, von öffentlichem Leben, von sozialem Miteinander - all das wird auf die Probe gestellt wie nie zuvor.“

Ein Jahr nach dem ersten Lockdown in Deutschland vermag leider immer noch niemand mit Sicherheit vorauszusagen, wann eine Rückkehr zur alten Normalität möglich sein wird. Die Menschen in Deutschland und Europa haben sich an Einschränkungen und Ungewissheiten gewöhnen müssen. Und in hohem Tempo hat sich vieles verändert – im Privatleben und im Beruf. Auch in der REWE Group haben die Corona-Pandemie und ihre Folgen im In- und Ausland tiefe Spuren hinterlassen. Der Lebensmittelhandel wuchs rasant, während die DER Touristik Gruppe, wie die gesamte Tourismusbranche, unter den Folgen der Reisebeschränkungen litt. Mobiles Arbeiten, Homeoffice und Videokonferenzen sind binnen kürzester Zeit selbstverständlich geworden; neue Geschäftsmodelle und Services haben sich etabliert und die Digitalisierung der Geschäftsprozesse wurde weiter vorangetrieben.

In one werden wir in den kommenden Wochen mit einem Blick auf die gesamte REWE Group und auf alle Einheiten vom Convenience-Geschäft über den Lebensmittelhandel und die Baumärkte bis zur Touristik darüber berichten, wie ein Jahr Corona-Pandemie das Führen und Arbeiten, die Geschäftsmodelle und Prozesse in unserem Unternehmen verändert hat. Mit Artikeln, Interviews, Podcasts und Videos werden wir dokumentieren, wie wir mit Veränderungen und Innovationen auf die Herausforderungen reagiert haben – und welche Zukunftsperspektiven sich daraus ergeben. Wir lassen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wort kommen, die diesen Wandel antreiben und umsetzen.

Den Auftakt in dieser Woche macht Toom Baumarkt; dort wurde in Rekordzeit der Abholservice „Click&Collect“ aus der Taufe gehoben.

Herzlichst, Ihr

Martin Brüning
Leiter der REWE Group Unternehmenskommunikation


Click & Collect im Handumdrehen

Um dieses Video zu sehen,
stimmen Sie bitte den Marketing Cookies unter den Privatsphäre-Einstellungen zu.

Einstellungen anpassen

von Sylvia Hannstein, Film: Claudia Grenzer

Corona verwandelte den Plan, Click & Collect schrittweise in den Toom Märkten auszurollen, in ein Eilvorhaben. Denn nur so konnte nach den Baumarkt-Schließungen zumindest ein Teil des Privatkundinnen und -Kunden-Geschäfts gesichert werden. Damit der Kraftakt gelang, legten sich die Kolleginnen und Kollegen aus allen betroffenen Bereichen enorm ins Zeug.

Was für ein Kraftakt! Ursprünglich war der Plan, Click & Collect im vergangenen Jahr in einigen Handvoll Toom Märkten zu testen und dann Schritt für Schritt auszurollen. Dann kam Corona. Und mit Corona die Baumarkt-Schließungen. Zunächst nur ein Drittel der Märkte. Doch nachdem im zweiten Lockdown Baumärkte nicht mehr als systemrelevant eingestuft wurden, mussten Mitte Dezember alle Baumärkte – und damit auch die rund 300 Toom Märkte - für Privatkundinnen und -Kunden zumachen.

Was für eine Erleichterung, als deutlich wurde, dass mit Start des Lockdowns  Click & Collect – also die Online Reservierung, Online Bezahlung und Abholung im Markt – für Privatkundinnen und -Kunden möglich wurde in den allermeisten Bundesländern. 

Für Toom bedeutete das aber auch: Click & Collect musste im Eiltempo und ohne Testphase in möglichst allen Märkten ausgerollt werden. Kaum vorstellbar, dass so etwas ohne große Pannen überhaupt funktionieren kann. Doch die Kolleginnen und Kollegen von Toom haben gezeigt: Es kann! Vorausgesetzt, alle machen mit, und die Abteilungen arbeiten Hand in Hand miteinander.

„Ehrlich gesagt waren wir anfangs ganz schön nervös. Aber: Es hat geklappt! Wir sind nach zwei Tagen mit allen Märkten live gegangen.“
Markus Matzner
Product Owner Checkout & My Account Cross Channel bei Toom

Und das war eine echte Herausforderung, erinnert sich Markus Matzner, Product Owner Checkout & My Account Cross Channel bei Toom: “Ehrlich gesagt waren wir anfangs ganz schön nervös: Wir hatten ja damit gerechnet, dass wir deutlich mehr Zeit für den Rollout haben. Nachdem wir mit ein paar Handvoll Märkten gestartet sind, wollten wir peu à peu die Probleme sehen, die im Live Betrieb auftauchen, um uns dann darum zu kümmern. Das ist jetzt natürlich alles weggefallen. Aber: Es hat geklappt! Wir sind nach zwei Tagen mit allen Märkten live gegangen.“

„Wir sind von jetzt auf gleich auf 10.000 Bestellungen hochgegangen. Das muss so ein System erstmal aushalten.“
Julia Hasberg
Product Owner Processing Cross Channel bei Toom

Auch Julia Hasberg, Product Owner Processing Cross Channel bei Toom, ist glücklich, dass die Kraftanstrengung aller Kolleginnen und Kollegen so gut geklappt hat: “Wir sind von jetzt auf gleich von etwa 100 Bestellungen am Tag auf 10.000 hochgegangen. Das muss so ein System erstmal aushalten. Normalerweise hat man Zeit, zu wachsen, skaliert hinterher, schaut, wie alles klappt. Die Zeit hatten wir durch Corona nicht.“

Inzwischen sind rund 60.000 Artikel online reservierfähig. Eine Marktabholung ist in allen Toom Baumärkten möglich. Das funktioniert per Website oder auch via Toom App. Die Abholung erfolgt in der Regel am Service Tresen am Eingang – die Kunden müssen nicht mehr durch den Markt.

„Das Schönste ist, dass die Kunden sich freuen“
Inja Jacobsen
Kasseninfokraft Toom Ahrensburg

Die Kundinnen und Kunden sind glücklich, strahlt Inja Jacobsen, Kasseninfokraft Toom Ahrensburg: „Das Schönste ist, dass die Kunden sich freuen: Dass sie alles bekommen, dass wir unser Möglichstes tun, damit wir gemeinsam mit den Kollegen das Richtige finden.“

„Mir persönlich macht es alles auch sehr viel leichter, weil alle so mitziehen, sich untereinander organisieren, und trotz alldem mit guter Laune dabei sind.“
Peter Mehl
Marktleiter Toom Baumarkt Ahrensburg

Lob gibt es dafür von Peter Mehl, Marktleiter Toom Baumarkt Ahrensburg: „Unsere Zusammenarbeit ist super, und ich spreche da einen großen Dank aus. Mir persönlich macht es alles auch sehr viel leichter, weil alle so mitziehen, sich untereinander organisieren, und trotz alldem mit guter Laune dabei sind, und mit hohem Engagement.“

Mein Kommentar
Kommentare
Stephan Göhlert
vor 2 Monaten und 25 Tagen
Der Start war wirklich eine starke Leistung, Respekt!

Jetzt bitte die Märkte nicht vergessen, die neben den vielen Kunden weiter täglich von Onlinebestellungen überschwemmt werden. Von denen ca. 1/4 zweimal angefasst werden, weil die Ware nicht abgeholt wird. Das ist unglaubliche Mehrarbeit, besonders bei Baustoffen, Gartenmöbeln und anderem.

Deshalb meine Bitte:
Als nächstes die immer noch stetige Personaleinsparung in den Märkten abschaffen (Aushilfen sind KEINE Lösung!) und zur Zufriedenheit der Kunden und vor allem der Gesundheit der Mitarbeiter eine Kehrtwende einleiten.
Antworten
Robert
vor 2 Monaten und 25 Tagen
Eine starke Team-Leistung. Großes Lob an alle Beteiligten. Gemeinsam sind wir stark!
Antworten
Lisa Köhling
vor 2 Monaten und 25 Tagen
Eine hervorragende Leistung aller beteiligten Teams (Vertrieb, IT, Rechnungswesen, Cross Channel)! Ein Testimonial der agilen Arbeitsweise bei toom! Und ein große Dankeschön an die Märkte, ohne die Click&Collect nicht möglich wäre.
Antworten
Daria
vor 2 Monaten und 26 Tagen
Baumarkt rockt :-) Respekt und Danke an alle.
Antworten
Auch interessant
Newsletter

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen?
Dann empfehlen Sie ihn doch Ihren Kollegen weiter.