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ArticleId: 859magazinePENNY gibt Gemüse mit Makel eine Chance. Wir wollten wissen, woher die Naturgut-Bio-Helden stammen und haben uns auf einem Naturland-Hof umgeschaut. Was hält man dort von der neuen Vermarktungsidee? Eine Reportage mit Video.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/3/a/csm_TT_02_april-biohelden_mgt_standard_08108f27f1.jpgBio-Helden herzlich willkommen!Besuch bei Bauer Blume
Hans-Dieter Blume (Foto: Achim Bachhausen)
Ein Besuch bei Bauer Blume in Bad Sassendorf
Bio-Helden herzlich willkommen!
von Achim Bachhausen
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PENNY handelt nachhaltig und gibt Gemüse mit Makel eine Chance. Wir wollten wissen, woher die Naturgut-Bio-Helden stammen und haben uns auf dem Naturland-Hof von Hans-Dieter Blume umgeschaut. Was hält man dort von der neuen Vermarktungsidee?

Bad Sassendorf in der Soester Börde. In dem westfälischen Kurort betreibt Hans-Dieter Blume (64) bereits in dritter Generation einen landwirtschaftlichen Betrieb, den Naturland-Hof Blume Serkshof. Und die nächste Generation steht schon bereit. Junior Paul Thomas Blume (32) wird im Sommer den Hof übernehmen. Ein echter Familienbetrieb also, verstärkt von einem fest angestellten Landwirt, der quasi mit zur Familie gehört, und temporär von Praktikanten und Saisonarbeitern. 

Seit Jahrzehnten auch haben sich die Blumes – mit Unterbrechung – der Öko-Landwirtschaft verschrieben. Hans-Dieter Blumes Großvater Paul zählte zu den Pionieren des biologisch-dynamischen Landbaus. Er bewirtschaftete den Serkshof bereits von 1928 bis 1950 als Demeter-Partner ökologisch. In den Nachkriegsjahren produzierte man wieder konventionell. „Damals ging es vor allem darum, möglichst viel zu erzeugen, denn die Bevölkerung musste versorgt werden“, erinnert sich Hans-Dieter Blume an jene Zeit, als die darbende Nation froh war, überhaupt etwas auf die Gabel zu bekommen.

Hans-Dieter Blume auf dem Weg zum Feld (Fotos: Achim Bachhausen)
Ländliches Idyll: Impressionen vom Naturland-Hof Serkshof in Bad Sassendorf
Auch Kartoffeln werden auf dem Serkshof angebaut. Die Fruchtfolge sorgt dafür, dass der Boden nicht einseitig belastet wird.
Von der letzten Ernte übrig geblieben: Möhren mit optischen Mängeln
Unterwegs auf der Scholle: 149 Hektar bewirtschaftet Hans-Dieter Blume mit Familie und Mitarbeitern
Fruchtbare Lössböden kennzeichnen die Gegend, deren Zentrum die alte Hansestadt Soest ist.
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Vom Öko-Anbau überzeugt
Der heutige Chef übernahm den Hof 1980 gemeinsam mit seiner damaligen Frau und führte ihn zunächst im Nebenerwerb. Acht Jahre später gehörte Hans-Dieter Blume zu den Gründungsmitgliedern des Naturland-Verbandes. Noch im selben Jahr stellte er seinen Hof ein zweites Mal auf „Öko“ um und stieg in den Vollerwerb ein. Er bereute es nicht.

„Bis heute bin ich von der ökologischen Wirtschaftsweise überzeugt und Mitglied im Naturland-Verband“, sagt der naturverbundene 64-Jährige, der sich im örtlichen Hegering und als Landschaftswart ehrenamtlich engagiert.

Langjähriger Partner des Handels
Schon früh war dem Landwirt klar: „Wir müssen über den Handel gehen, wenn wir verkaufen wollen.“ Heute blickt er auf langjährige Geschäftsbeziehungen mit der REWE Group zurück. Über die Marktgenossenschaft der Naturland-Bauern eG kommt das Serkshof-Gemüse seit vielen Jahren auch in REWE- und PENNY-Märkte.

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