>
 
ArticleId: 16newsEin Wort fiel häufig beim dritten Nachhaltigkeits-Dialogforum der REWE Group in diesem Jahr: Komplexität. Denn wer sich vornimmt, soziale Verantwortung zu übernehmen, muss zahlreiche Herausforderungen annehmen, lokal und global.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/7/f/csm_21878702_nl_standard_466f7b80d4.jpgWir brauchen kritischen InputREWE Group Dialogforum
In den Workhops wurde konstruktiv-kritisch diskutiert – wie hier zum Thema Engagement an Schulen.
Verantwortung
REWE Group
Verantwortung
REWE Group
Nachhaltigkeits-Dialogforum „Soziale Verantwortung“
„Wir brauchen Ihren kritischen Input“

Ein Wort fiel häufig beim dritten Nachhaltigkeits-Dialogforum der REWE Group in diesem Jahr: Komplexität. Denn wer sich vornimmt, soziale Verantwortung zu übernehmen, muss zahlreiche Herausforderungen annehmen, lokal und global. Das wurde in Berlin mehr als deutlich, wo auch der dritte Nachhaltigkeitsbericht der REWE Group vorgestellt wurde.

Die Komplexität des Themas „Soziale Verantwortung" spiegelte sich auch in den Workshops des Dialogforums wieder, zu dem am 7. November rund 200 Stakeholder, darunter Verbraucher, sowie Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, NGOs und Politik, nach Berlin gereist waren. Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der REWE Group, wies darauf hin, dass das Übernehmen von sozialer Verantwortung ein sehr wichtiger Aspekt des nachhaltigen Engagements der REWE Group sei und betonte, dass dazu auch das Engagement für die Mitarbeiter der REWE Group gehöre. Mit Blick auf die Debatten in den Workshops formulierte Caparros seine Erwartungen deutlich: „Wir brauchen Ihren kritischen Input, der uns nach vorne bringt. Aber bleiben Sie bitte fair mit uns."

Kontroverse Diskussionen

Wie konkret an Herausforderungen gearbeitet wird, wurde in vier Workshops deutlich. Im Workshop zum Forum Nachhaltiger Kakao wurde die Initiative von Handel, Industrie, Bundesregierung und NGOs vorgestellt. Schnell zeigte sich: Der Austausch und die Beteiligung aller relevanten Akteure ist wichtig, um entlang der komplexen Kakao-Lieferkette mit ihren zahlreichen Kleinbauern nachhaltige Erfolge erzielen zu können.

Welchen Beitrag derartige Multi-Stakeholder-Ansätze leisten können, um in den Anbauländern die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen zu verbessern, wurde im Workshop „Verantwortung in der Lieferkette" am Beispiel des Haselnussanbaus in der Türkei diskutiert.

Um die Menschen vor Ort ging es auch beim Workshop Tourismus, in dem die Rolle des Tourismus in den Zielländern diskutiert wurde.  Auch hier war offensichtlich, dass es angesichts des Spannungsverhältnisses von Millionen von Arbeitsplätzen im Tourismussektor, Umweltbelastungen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten keine einfachen Antworten gibt. Ein vielversprechender Ansatz sind Schulungs- und Bildungsprogramme, wie sie von DER Touristik angestoßen werden.

Kontroverse Diskussionen brachte der Workshop „Engagement an Schulen", der die Frage aufwarf, ob und wie sich Unternehmen an Bildungseinrichtungen engagieren sollen. Einigkeit herrschte bei den Teilnehmern weitgehend darüber, dass Schulen bzw. Schüler wie etwa beim Projekt „Power Tüte" von Unternehmensengagement profitieren können, wenn die Zusammenarbeit klaren Absprachen folgt.

Worten folgen Taten

Dass den Anregungen der Diskussionsteilnehmer auch Taten folgen, belegen die Ergebnisse vergangener Dialogforen: Wie soziale Rahmenbedingungen im eigenen Umfeld und in globalen Lieferketten verbessert werden können, wurde bereits auf den REWE Group-Dialogforen im Jahr 2010 in Berlin sowie im Jahr 2012 in Bonn in verschiedenen Facetten diskutiert. Seitdem hat sich einiges getan - zum Beispiel im Bereich nachhaltiger Kakao: Gemeinsam mit ihren Eigenmarkenlieferanten hat die REWE Group für alle Kakao enthaltenden Produkte fest definiert, bis wann eine Umstellung auf nachhaltigeren Kakao erfolgen soll. Ziel ist es, bis Ende 2015 ausschließlich zertifizierten Kakao in Eigenmarken zu verwenden. Bis heute wurden bereits 60 Prozent des Eigenmarkensortiments umgestellt.

Auch das gesellschaftliche Engagement wurde konsequent fortgeführt: Im Rahmen des Projekts „Power Tüte" hat die REWE Group bereits über 550.000 Pausenmahlzeiten an Schulen in sozialen Brennpunkten geliefert.

Die REWE Touristik hat seitdem nicht nur ihr Engagement gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern verstärkt, sondern ihren Kunden auch die Reiseauswahl erleichtert: Umweltfreundlichen Hotels werden im Katalog mit ausgewählten Nachhaltigkeitssiegeln gekennzeichnet, um die nachhaltigere Reisebuchung für Kunden transparenter zu gestalten.

Dritter Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt

Weitere Ergebnisse macht der dritte Nachhaltigkeitsbericht der REWE Group „Raus aus der Nische" transparent, der anlässlich des Dialogforums vorgestellt wurde. Dieser dokumentiert für die Jahre 2011 und 2012 das Engagement in den vier Säulen der Nachhaltigkeitsstrategie: Grüne Produkte, Energie, Klima und Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaftliches Engagement. Eine der Kernbotschaften des Berichts: Die REWE Group hat trotz steigender Anzahl an  Märkten den Ausstoß an Treibhausgasen seit 2006 um 155.000 Tonnen reduziert. Das für 2015 avisierte Klimaziel, den spezifischen Ausstoß von Treibhausgasen um 30 Prozent gegenüber 2006 zu reduzieren, wurde bereits 2012 erreicht. Die absoluten Treibhausgas-Emissionen haben sich zwischen 2006 und 2012 um rund 155.000 Tonnen CO2-Äquivalent, bzw. 6,5 Prozent, verringert. Als Vorreiter in der Branche hat die REWE Group nun ein neues anspruchsvolles Klimaziel definiert: Das Unternehmen strebt an, seine spezifischen Treibhausgasemissionen bis 2022 gegenüber dem Referenzjahr 2006 zu halbieren.

Den Nachhaltigkeitsbericht gibt es online unter: www.rewe-group-nachhaltigkeitsbericht.de/2012

Mein Kommentar

Newsletter
Unser kostenloser Newsletter informiert Sie regelmäßig per E-Mail über neue Artikel in one und Themen in der Presse. Ihre hier eingegebenen Daten werden lediglich zur Personalisierung des Newsletters verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter heraus abmelden. Ihre Daten werden nach Beendigung des Newsletter-Empfangs innerhalb von 1 Woche gelöscht, sofern der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Durch Absenden der von Ihnen eingegebenen Daten willigen Sie in die Datenverarbeitung ein und bestätigen unsere Datenschutzerklärung.

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen?
Dann empfehlen Sie ihn doch Ihren Kollegen weiter.