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ArticleId: 787newsEs ist eine logistische Meisterleistung: Mit der Einführung des neuen Zwanzigers am 25. November müssen Milliarden neue 20-Euro-Scheine in Umlauf gebracht werden. one verrät sechs überraschende Fakten zur Neuauflage der Banknote – und warum es Geldfälscher zukünftig noch schwerer haben.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/e/5/csm_20_Euro_nlt_standard_caa3a60d3b.jpgSechs verblüffende Fakten zum neuen ZwanzigerNeuer 20-Euro-Schein
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Neuer 20-Euro-Schein
Sechs verblüffende Fakten zum neuen Zwanziger

Es ist eine logistische Meisterleistung: Mit der Einführung des neuen Zwanzigers am 25. November müssen Milliarden neue 20-Euro-Scheine in Umlauf gebracht werden. one verrät sechs überraschende Fakten zur Neuauflage der Banknote – und warum es Geldfälscher zukünftig noch schwerer haben.

1. So viel wert wie ein Dax-Konzern
Aktuell zirkulieren 3,3 Milliarden 20 Euro-Scheine mit einem Gesamtwert von knapp 66 Milliarden Euro - das entspricht ungefähr dem Börsenwert des Autobauers BMW. Zum Vergleich: Vom Fünfer und Zehner, die bereits ausgetauscht wurden, gibt es „nur“ 1,7 beziehungsweise 2,2 Milliarden Stück.

2. So schwer wie 15 Jumbos
Die Zentralbanken haben vom neuen Zwanziger 4,3 Milliarden Stück gedruckt, viele davon auf Vorrat. Diese wiegen zusammen rund 4300 Tonnen, so viel wie 15 moderne Jumbojets. Mit ihnen ließen sich 5776 Fußballfelder bedecken, was ungefähr der Fläche der Stadt Offenbach entspricht.

3. So teuer wie tausende Sportwagen
Der Herstellungspreis pro Schein liegt bei rund 10 Cent, die 4,3 Milliarden Stück kosten also etwa 430 Millionen Euro. Dafür könnte man sich 4300 neue Porsche 911 kaufen! Die alten Banknoten behalten weiter ihre Gültigkeit und werden wohl noch Jahre im Umlauf bleiben.

4. So aufwändig wie eine neue Software
Für die Einführung des neuen Zwanzigers werden Automatenbetreiber und Banken seit neun Monaten geschult. Denn sie müssen fast 27.400 Geräte, etwa Ticket- oder Geldautomaten, umstellen.

5. So beliebt bei Fälschern
Laut Bundesbank ist der 20-Euro-Schein die am häufigsten verbreitete Falschnote - noch weit vor dem 50er. Vier von fünf Blüten in Deutschland sind 20 Euro-Noten. Deswegen ist die Neuauflage mit einem völlig neuen Sicherheitsmerkmal ausgestattet: Auf dem aufgedruckten Silberstreifen ist das Hologramm eines Fensters zu sehen. Hält man den Zwanziger gegen das Licht, wird das Fenster-Hologramm plötzlich durchsichtig. In diesem transparenten Fenster ist dann das Porträt der mythologischen Gestalt der Europa zu erkennen.

6. So wichtig für den Handel
Alle reden über das bargeldlose Bezahlen - macht es da überhaupt noch Sinn, Geldscheine neu aufzulegen? Hierzulande wird immer noch in vier von fünf Fällen an der Kasse bar bezahlt. Der Anteil der Kreditkarte am Zahlungsverkehr ist im vergangenen Jahr sogar leicht zurückgegangen. „Das Ende des Bargelds ist das Wunschdenken selbsternannter Fachleute“, sagt Paul Monzel, Funktionsbereichsleiter Payment Services bei der REWE Group. „Bei unseren PENNY-Märkten etwa wird das Volumen der Kartenzahlungen erst nach 2020 das der Barzahlungen übersteigen.“

Wie groß die Lücke zwischen Erwartungen und Realität einerseits und die Geschwindigkeit des technischen Fortschritts anderseits ist, zeigt auch die Entwicklung der Bezahl-App Yapital: Die Otto-Gruppe stellt ihren Bezahl-Dienst, mit dem Kunden auch in REWE-Märkten bezahlen konnten, Ende Januar ein. Der Grund: zu wenige Nutzer. Bei dieser App mussten die Kunden für den Bezahlvorgang einen QR-Code scannen – ein Verfahren, das inzwischen überholt ist und vom Kunden nicht angenommen wurde.

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