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ArticleId: 554newsNie zuhause, wenn der Postbote ein Paket vorbeibringt? Dafür könnte es bald eine Lösung geben. Der Online-Händler Amazon testet eine Zustellung in den Auto-Kofferraum des Empfängers. one erklärt, wie das funktioniert.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/1/2/csm_Amazon_Kofferraum_nlt_stand_d09375b86e.jpgKofferraum wird zur PaketboxNeue Zustellungsart
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Neue Zustellungsart
Kofferraum wird zur Paketbox

Nie zuhause, wenn der Postbote ein Paket vorbeibringt? Dafür könnte es bald eine Lösung geben. Der Online-Händler Amazon testet eine Zustellung in den Auto-Kofferraum des Empfängers. one erklärt, wie das funktioniert.

Es könnte das Ende von Abholscheinen und das Klingeln beim Nachbarn nach Feierabend sein: Zusammen mit dem Autohersteller Audi und dem Paketdienst DHL möchte Amazon herausfinden, ob es zukünftig möglich sein könnte, Päckchen in die Autos seiner Kunden zu liefern. Genauer gesagt: in den Kofferraum. Ab Mai starten die Unternehmen ein Pilotprojekt in der Nähe von München.

Zunächst kommen nur Fahrer in den Genuss des neuen Dienstes, die speziell vernetzte Audis besitzen. Das funktioniert dann so: Der Nutzer muss bei der Bestellung angeben, wo er sein Fahrzeug ungefähr abgestellt hat. Der Paketbote bekommt danach die exakte Position des Autos über einen speziellen Dienst von Audi übermittelt – natürlich mit Zustimmung des Besitzers. Der Zusteller erhält dann einen Code, mit dem er den Kofferraum des geparkten Autos öffnen kann. Den Zugangsschlüssel kann er nur einmal verwenden und ist nur für einen kurzen Zeitraum gültig.

Wird der Kofferraum vom Postboten geschlossen, ist er wieder verriegelt und kann kein zweites Mal geöffnet werden. Vorerst handelt es sich nur um ein Experiment mit ausgewählten Testpersonen. Langfristig kann sich der Versandhändler aber auch vorstellen, das neue Modell allen registrierten Kunden zur Verfügung zu stellen.

Tatsächlich ist es aber nicht der erste Versuch dieser Art: Auch Hersteller Volvo hatte die Lieferung in Autos mit einem ähnlichen Verfahren ausprobiert. Ob das wirklich die Lösung für ein ärgerliches Alltagsproblem ist? Das muss sich nun zeigen.

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