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ArticleId: 336newsVon EC-Karte, Cent und Kreditkarte zu Apple Pay, so stellt sich die Firma mit dem Apfel-Logo die Zukunft des Bezahlens vor. Doch die Deutschen stehen mehr auf Bares – deshalb könnte der Run auf den neuen 10-Euro-Schein größer werden als auf Apple Pay.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/7/e/csm_Handy_10Euro_nlt_standard_703891c074.jpgApple setzt auf eigenes BezahlsystemPlastik? Nein Danke!
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Apple setzt auf eigenes Bezahlsystem – Neuer 10-Euro-Schein
Plastik? Nein Danke!

Von EC-Karte, Cent und Kreditkarte zu Apple Pay, so stellt sich die Firma mit dem Apfel-Logo die Zukunft des Bezahlens vor. Doch die Deutschen stehen mehr auf Bares - deshalb könnte der Run auf den neuen 10-Euro-Schein größer werden als auf Apple Pay.

Zur Präsentation der neuesten Produkte stellte CEO Tim Cook Anfang September auch den Bezahldienst Apple Pay vor. Mit im Boot: die großen Kreditkartenunternehmen, einige große US-amerikanische Händler und die neuen Apple-Geräte. Wie immer bei Apple soll alles ganz einfach und nah am Kunden sein. Um den Bezahldienst nutzen zu können, muss auf dem Smartphone die Passbook-App installiert sein. Darin werden einfach Fotos der Kredit- oder Bankkarten abgelegt. Dann muss der Nutzer bei seiner Bank nachweisen, dass dies wirklich seine Kreditkarte ist. Gespeichert werden die Kartennummern laut Apple nicht. Stattdessen werden sie einer Geräte-Kontonummer zugewiesen. Diese wiederum wird verschlüsselt und in einem speziellen Chip auf dem Gerät gespeichert.

Der Bezahlvorgang selbst erfolgt über Near Field Communication (NFC), einer ähnlichen Technologie wie sie auch in dem elektronischen Personalausweis verwendet wird. Dazu wird ein Funkchip in das Smartphone eingebaut, der mit besonders kurzer Reichweite auf einer gesonderten Frequenz funkt. Als Unterschrift fungiert der Fingerabdruck über den Touch-ID-Sensor des iPhones. Schließlich soll das begehrte iPhone 6 dem potentiellen Dieb nicht auch noch Tür und Tor zum Konto öffnen. Daher kann die Bezahlfunktion über "Find my iPhone" deaktiviert werden. Daten über das Kaufverhalten des Nutzers werden nach Angaben von Apple nicht gesammelt.

Europäer müssen sich allerdings noch gedulden: Wann der Dienst in Ländern außerhalb der USA angeboten wird, ist noch unklar. Klar ist jedoch: Bezahlt werden kann mit dem iPhone und der AppleWatch. Mit dabei sind in den USA einige Ketten, unter anderem McDonald's, Toys'R'Us, Staples, Walgreens und Subway. Zudem soll Apple Pay in die Apps einiger Händler integriert werden.

Neue 10-Euro-Scheine werden ausgegeben

Dem stationären Handel in Deutschland wird das vorerst ohnehin nichts ausmachen. Denn hierzulande ist Bares immer noch Wahres. Deshalb hat sich der Handel erstmal auf die neuen 10-Euro-Scheine vorbereitet. Die Bundesbank hat die neue Banknote der Serie 2 erstmalig am Dienstag, den 23. September ausgegeben. Der neue Schein hat ein kräftigeres rot, eine glatte Oberfläche, weil mit Speziallack überzogen und eine so genannte Smaragdzahl auf der Vorderseite. Diese verändert beim Kippen ihre Farbe von grün zu blau. 

Für einen Übergangszeitraum ist damit zu rechnen, dass noch Banknoten der alten Serie als Wechselgeld ausgegeben werden. Denn die Zentralbank verfügt zunächst auch noch über Lagerbestände der alten Serie und gibt dies an den Handel aus. Zur Vorbereitung hat die Bundesbank umfangreiches Infomaterial zur Verfügung gestellt. HDE-Experte Ulrich Binnebößel schätzt den Handel auch als gut vorbereitet ein: „Nachdem bereits im vergangenen Jahr die überarbeiteten 5-Euro-Scheine problemlos an den Kassen der Händler akzeptiert wurden, sind die Kassenkräfte auch dieses Mal gut vorbereitet.“ Weitere Infos zum neuen 10-Euro-Schein stehen auf der Internetseite der Bundesbank.

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