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Wer kommt, wer geht
ArticleId: 378magazineIn vielen europäischen Ländern wird sehr viel weniger Obst und Gemüse gegessen als die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt. Wie können Handel und Erzeuger reagieren? Die Fruit Logistica in Berlin versucht Antworten zu geben.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/a/6/csm_FrauAnanas_mgt_standard_edd1c0c355.jpgWas will der Verbraucher?Fruit Logistica 2015
© 2015 Messe Berlin
Fruit Logistica 2015
Was will der Verbraucher?
von Achim Bachhausen
Service
Service
Einmal im Jahr rückt die Fruit Logistica Berlin ins Zentrum des internationalen Obst- und Gemüsehandels. Dort hoffen Handel und Erzeuger auf Ideen, mit denen sie den Obst- und Gemüsekonsum steigern können.

„Was will der Verbraucher?“ Das ist eine der zentralen Fragen, die sich der globalen Branche stellen. Antworten will die Fruit Logistica (4. bis 6. Februar) liefern. In den Messe-Foren werden innovative Lösungen und aktuelle Trends diskutiert.

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Den Auftakt bildet das 34. Frische-Forum Obst und Gemüse am Abend des 3. Februar. Im Mittelpunkt steht die Frage „Ernährung 2020 – Was will der Verbraucher?“.

Während hierzulande der Obst- und Gemüseabsatz im ersten Halbjahr 2014 gestiegen ist, kämpft die Branche europaweit seit Jahren gegen einen rückläufigen Obst- und Gemüsekonsum. Er zwingt die Hersteller und Handel, sich mit veränderten Ernährungsgewohnheiten – von Bio und konventionell über vegetarisch und vegan bis hin zu Fast Food, Chilled Food und Mobile Eatern – auseinanderzusetzen. Auch Faktoren wie eine alternde Bevölkerung und globale Veränderungen in der Beschaffung spielen eine Rolle. Die Ernährungs- und Handelsexperten Mirjam Hauser vom Schweizer Gottlieb-Duttweiler -Institut und Rob Baan von Koppert Cress aus den Niederlanden durchleuchten aktuelle Trends.

Junge Verbraucher begeistern
Im Hallenforum „Die Zukunft gewinnen – junge Verbraucher begeistern. Neue Medien am POS“ geht es um Mittel und Wege, wie man die Generation Y besser erreichen kann.

Das Forum „Die neue Bio-Verordnung – Fluch oder Segen?“ analysiert die möglichen Auswirkungen einer Revision der EU-Öko-Verordnung. Diese regelt, wie Bio-Lebensmittel in Europa erzeugt, verarbeitet, gekennzeichnet und kontrolliert werden.

Das Future Lab richtet den Fokus nach vorn. So stellt das Forum „LED - der Schlüssel für Produktdesign“ eine Zukunft vor, in der Pflanzen gezielt für den gesundheitsbewussten Konsumenten produziert werden können. Die LED-Technologie eröffnet bisher verschlossene Türen. Dank maßgeschneiderter Lichtfarb-Spektren können das Aussehen von Pflanzen und der Gehalt an Inhaltsstoffen gezielt gesteuert werden. Studien legen nahe, dass eine geeignete Belichtung den Gehalt an gesundheitsförderlichen Polyphenolen in Obst und Gemüse steigern kann.

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Tante Emma ist zurück
Der „Tante-Emma-Laden“ erlebt in verschiedenen Formen eine Renaissance.  „LEH 2020 – Tante Emma geht online“ beschäftigt sich mit moderner Nahversorgung, die in neuer Form wieder an Bedeutung gewinnt.

Unter dem Motto „Back to the Future: Alte Obstsorten begeistern die Verbraucher“ zeigt die Fruchthandelsszene neue Chancen für alte Obstsorten auf. Das Comeback der von neuen Züchtungen verdrängten Obstsorten trägt zu einem breiteren Angebot und zusätzlichem Umsatzpotenzial bei.

Stephan Weist ist Bereichsleiter CM Frische 1 im Vollsortiment National
Warum sollte man auf die Fruit Logistica gehen, Herr Weist?

Man sollte auf die Fruit Logistica gehen, weil...
...das die international mit Abstand bedeutendste Messe für die Obst- und Gemüsebranche ist.

Auf jeden Fall ansteuern sollte man in diesem Jahr...
...wie immer nicht nur die bekannten Stände.
 
Auf der Fruit Logistica trifft man...
...idealerweise auf neue Ideen und kommt inspiriert zurück.
 
Wenn man nach einen Messetag nach Hause kommt,...
...ist man müde – hat aber wieder Neues entdeckt und interessante Menschen kennengelernt.

10. „Fruit Logistica Innovation Award“
Kernlose Papaya und gelbe Tomaten

Mit dem „Fruit Logistica Innovation Award“ (FLIA) werden zum zehnten Mal herausragende neue Produkte und Dienstleistungen der Obst- und Gemüsebranche gewürdigt, die dem internationalen Fruchthandelsgeschäft neue Impulse geben.

Die Jury - Experten aus Produktion und Qualitätsmanagement, Groß- und Einzelhandel sowie der Verpackungs- und Dienstleistungsindustrie - hat aus mehr als 60 Bewerbungen zehn Innovationen für den FLIA 2015 nominiert. Über den finalen Preisträger können die Messebesucher abstimmen.

BBQ, eine Grillgemüse-Mischung, holte vergangenes Jahr den Award. Da war die Freude im Eisberg-Team groß. Wer wohl dieses Jahr abräumt?

Für den FLIA 2015 nominiert sind:

1. Aviv Flowers Packing House Ltd, Israel: „Aurora Seedless Papaya“ - eine kleine, kernlose Papaya-Sorte
2. Bakker Barendrecht B.V., Niederlande: „DIY fresh packs“ - Mischpackungen von Obst und Gemüse mit zusätzlichen Ingredienzen und Rezepten für bestimmte Gerichte
3. Cabka Group GmbH, Deutschland: „Eye-Catcher“ - ein Warenpräsentationssystem für Steigen am POS
4. Atlas Pacific Engineering, Inc., USA: „FC 15 Fruit Chunker“ - eine Fruchtschneidemaschine für Ananas und Melonen
5. Polymer Logistics, Deutschland: „Holzdekor-RPC“ - Mehrwegsteigen im Holzdekor
6. BelOrta, Belgien: „Lemoncherry“ - eine gelbe Kirschtomatensorte

7. Holfeld Plastics Ltd, Irland: „Low Carbon rPETeCo“ – Verpackungsmaterial, das zu 90 Prozent aus wiederverwerteten Kunststoffflaschen besteht
8. Sunforest Co. Ltd., Südkorea:
„Portable Nondestructive Fruit Quality Meter“ - ein mobiles Messgerät zur Qualitätssicherung
9. Regal' in Europe, Frankreich:
„Regal'in Apple“ - eine neue Apfelsorte
10. Hepro GmbH, Deutschland: „UP-8000“ - eine Schälmaschine für längliche Gemüsesorten wie Karotten, Gurken und RettichDiese zehn Innovationen werden vom 4. bis 6. Februar auf einer Sonderausstellungsfläche zwischen den Hallen 20 und 21 präsentiert. Dort findet am 6. Februar um 14.30 Uhr auch die Preisverleihung statt. An den ersten beiden Messetagen haben die Fachbesucher Gelegenheit, mit ihrer Stimme die Innovation des Jahres zu wählen.

Messe-Terminplaner 2015
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