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ArticleId: 2072magazineAm 7. Oktober strömten hunderttausende Zuschauer und zehntausende Teilnehmer nach Köln, denn dann fiel der Startschuss für den 21. Köln-Marathon. REWE Group-Mitarbeiterin Susanne Hüpgen war eine von ihnen. Mit one sprach sie über ihre Motivation und Tiefpunkte während des Laufs.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/9/d/csm_Nachbericht_Marathon_Laeuferin_mgt_st_ecb3f83c36.jpgUnd sie läuft und läuft und läuft…Kollegin über ihren Marathon
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Nach dem Lauf: Susann Hüpgen (4.v.l.) (Foto: Norbert Wilhelmi/Runnersworld)
Susanne Hüpgen beim Köln Marathon

Und sie läuft und läuft und läuft…

24.10.2018
von Julia Robertz

Am 7. Oktober strömten hunderttausende Zuschauer und zehntausende Teilnehmer nach Köln, denn dann fiel der Startschuss für den 21. Köln-Marathon. REWE Group-Mitarbeiterin Susanne Hüpgen war eine von ihnen. Mit one sprach sie über ihre Motivation und Tiefpunkte während des Laufs. 

Gute Nachrichten für Sportmuffel: Durch ausdauerndes Training ist es möglich, innerhalb einiger Monate fit genug für einen Halbmarathon zu werden. Bestes Beispiel ist Susanne Hüpgen: Die Sachgebietsleiterin Eigenmarken und Innovation bei der REWE Group Buying war bis November letzten Jahres nach eigenem Bekunden „relativ unsportlich“ – bis sie am 11.11. eine alte Freundin in Köln wiedergetroffen hat und spontan beschloss, am Köln-Marathon teilzunehmen. Dass diese Entscheidung keinesfalls eine Schnapsidee war, zeigte sich am 31.12.2017, als sie sich für den Halbmarathon angemeldet hat. Durch ausdauerndes Training, gepaart mit gesunder Ernährung konnte sie ihre Fitness derart steigern, dass sie ihr selbst gestecktes Ziel, den Halbmarathon zu schaffen, problemlos erreicht hat: In nur 2 Stunden und 25 Minuten lief sie ins Ziel ein. one wollte wissen, wie sich das angefühlt hat.

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one: Was war das für ein Gefühl, zum ersten Mal beim Köln Marathon mitzulaufen?
Susanne Hüpgen: Das Gefühl war einfach überwältigend. Durch den Jubel und die Unterstützung all der Zuschauer, die uns Läufer entlang der Strecke angefeuert haben, verging die Zeit wie im Fluge. Ich bin unendlich glücklich, diese Erfahrung gemacht zu haben und auch ein wenig stolz – obwohl ich meine Ziel-Zeit von 2 Stunden, 20 Minuten leicht überschritten habe. 

one: Wie kam es dazu?
Susanne Hüpgen: Wenn man beim Köln-Marathon seine Ziel-Zeit angibt, wird man in Start-Blöcken eingeteilt. Da ich eine relativ hohe Ziel-Zeit angegeben habe, bekam ich einen der hintersten Plätze. Das hatte den Nachteil, dass viele andere Läufer vor mir waren und sich eine Art „Stau“ gebildet hat, weshalb es am Anfang nur schleppend voran ging. Erst als sich der Stau am Heumarkt aufgelöst hat, konnte ich zu meinem Tempo finden.

one: Gab es auch Tiefpunkte während des Laufs?
Susanne Hüpgen: Die gab es auf jeden Fall! Ich hatte mir kurz vor dem Köln-Marathon den Ischias-Nerv eingeklemmt und meine Teilnahme stand deshalb auf der Kippe. Auch wenn ich leider keine 100 Prozent geben konnte, bin ich froh, an dieser großartigen Veranstaltung teilgenommen zu haben. Die überwältigende Stimmung während des Events und die Unterstützung meiner Familie und Freunde haben mich meine Schmerzen schnell vergessen lassen. Am Abend war ich aber natürlich absolut k.o. und bin nicht mal mehr von der Couch runtergekommen.

one: Werden Sie wieder an einem Halbmarathon teilnehmen oder reicht Ihnen diese eine Erfahrung?
Susanne Hüpgen: Ich werde, was den Halbmarathon angeht, definitiv zur Wiederholungstäterin. Das Laufen ist mir inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen und ist zu einem festen Bestandteil meines Alltags geworden. Bei vier Halbmarathon-Läufen habe ich mich schon angemeldet: Am 31.03.19 in Venlo, am 07.04.19 in Berlin, am 01.06.19 in Luxemburg und am 15.06.19 Bad Neuenahr. 

one: Und wie bereiten Sie sich darauf vor?
Susanne Hüpgen: Erstmal gönne ich mir eine Regenerationszeit mit wenigen, lockeren Läufen. Danach werde ich wieder in meinen Trainingsplan einsteigen. Geplant ist, auch mal zwischendurch einen längeren Lauf zu laufen. Vielleicht auch mal Halbmarathon im Training. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass so ein Halbmarathon eine mentale Geschichte ist. Wenn man sich nicht allzu groß einen Kopf macht und es locker angeht, dann sollte es auch zukünftig kein Problem sein, sich dieser Herausforderung erneut zu stellen. Man muss halt einfach dranbleiben. 

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