
Auf der Grünen Woche 2026 (16.–25. Januar, Berlin) stellte die REWE Group ihre partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der heimischen Landwirtschaft klar in den Mittelpunkt. Am Messestand präsentierten wir Initiativen, die transparente Lieferketten stärken und faire Kooperationen fördern – darunter neue Drei-Parteien-Modelle im Gemüse und Milchbereich. Zudem gab es eine Auszeichnung für Emilie Bourgoin, Group Director Public Affairs und Vorsitzende des Kompetenzzentrum Landwirtschaft der REWE Group.
Der direkte Austausch mit unserer heimischen Landwirtschaft ist wichtiger denn je. Auch in diesem Jahr zeigte die REWE Group auf der Grünen Woche in Berlin: Eine spürbare Weichenstellung für eine zukunftsfähige Landwirtschaft in Deutschland gelingt nur durch noch stärkeres gemeinsames Engagement aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette.
Partnerschaftlichkeit mit der heimischen Landwirtschaft im Fokus
REWE und PENNY zählen bei der Sortimentsgestaltung mit regionalen und lokalen Produkten zu den Vorreitern im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Beide Vertriebslinien arbeiten direkt mit über 30.000 heimischen Erzeuger:innen zusammen und bauen diese Partnerschaften kontinuierlich aus. Auf der diesjährigen Grünen Woche, der weltweit bedeutendsten Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, rückte die REWE Group diese Zusammenarbeit in den Mittelpunkt.
„Mit unserem Messeauftritt haben wir deutlich gemacht, was für uns zählt: ein offener Dialog, transparente Abläufe und verlässliche, langfristige Partnerschaften. Unser Leitmotiv ‚Von der Wertschöpfungskette zur Wertschätzungskette‘ begleitet uns bereits seit dem vergangenen Jahr. Denn Wertschätzung für die Landwirtschaft ist keine Momentaufnahme, sondern eine dauerhafte Aufgabe, die wir gemeinsam mit unseren Partnern entlang der gesamten Kette – vom Feld bis in die Märkte – weiter vorantreiben wollen”, sagt Luca Burwitz, Manager Public Affairs REWE Group.
Drei-Parteien-Modelle: Partnerschaften auf Augenhöhe
Die Partner:innen des Drei Parteien Vertrags der eine Kooperationen auf Augenhöhe ermöglicht und eine klare, verbindliche und langfristige Grundlage für faire Zusammenarbeit schafft. Von links nach rechts: Johannes von Eerde (Landfrisch AG), Labinot Elshani (Landfrisch AG), Markus von Bobenhausen (REWE Group), Dr. Carolin Weyers (REWE Group), Marc Rademacher (REWE Group), Heinz Stoffers (Stoffers Gemüsebau), Christian Berghs-Trienekens (BT Gemüse). © REWE Group
Die REWE Group setzt auf transparente und verlässliche Partnerschaften zwischen Handel, Erzeugerorganisationen und landwirtschaftlichen Betrieben. Drei‑Parteien‑Verträge ermöglichen Kooperationen auf Augenhöhe und schaffen eine klare, verbindliche und langfristige Grundlage für faire Zusammenarbeit.
Im Rahmen der Grünen Woche hat die REWE Group gemeinsam mit der Landfrisch AG sowie den Gemüsebetrieben Stoffers und BT Gemüse ein bislang einzigartiges Drei-Parteien-Modell für den Bereich Gemüse gestartet. Ziel ist es, mehr Transparenz, Verlässlichkeit und Planungssicherheit für alle beteiligten Partner zu schaffen und die moderne Weiterentwicklung der Betriebe zu unterstützen.

Auch PENNY führt sein bewährtes Drei-Parteien-Modell im Milchbereich fort: Gemeinsam mit „Die faire Milch“ und FairFood eG kommt ab März 2026 ein neuer Gouda unter der Eigenmarke Lindenhof in die Märkte. Die Preisgestaltung folgt klaren Prinzipien: Alle Preisbestandteile, Zuschläge zur Stärkung bäuerlicher Einkommen sowie Kosten für Qualität und Tierwohl werden transparent offengelegt und vertraglich festgeschrieben.
Die REWE Group hatte in der Vergangenheit bereits weitere Drei-Parteien-Verträge für Milch- und Fleischprodukte vorgestellt – und wird diese sukzessive ausbauen. Mit diesen Modellen übernimmt sie eine Vorreiterrolle im deutschen Lebensmitteleinzelhandel und setzt ein starkes Zeichen für Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Innovationstreiber für moderne Nahversorgung
Als Innovationstreiber entwickelt und testet die REWE Group neue Formate für die Nahversorgung und zeigt, wie moderne Technologien Versorgungslücken schließen können – in Städten ebenso wie in ländlichen Regionen. Dazu zählen der REWE Lieferbot 2.0, der derzeit in Hamburg‑Eimsbüttel unterwegs ist, sowie die Lieferdrohne von Wingcopter, die im Rahmen eines Pilotprojekts Lebensmittel in das hessische Michelstädter Umland brachte. Beide Projekte wurden auf dem Stand der Grünen Woche vorgestellt und verdeutlichen, wie die REWE Group mit kreativen, zukunftsorientierten Konzepten daran arbeitet, passgenaue Lösungen für unterschiedliche Regionen zu entwickeln.
Emilie Bourgoin, Director Public Affairs und Vorsitzende des Kompetenzzentrum Landwirtschaft der REWE Group, erhielt am 20. Januar aus den Händen des französischen Botschafters in Deutschland, François Delattre, den französischen Ritterorden für landwirtschaftliche Verdienste (Chevalier de l’ordre du mérite agricole). Die Verleihung fand vor fast 200 Gästen in einem festlichen Rahmen in der Residenz der Französischen Botschaft in Berlin statt.
Emilie Bourgoins Einsatz für die Landwirtschaft steht beispielhaft für das, was die REWE Group auf der Grünen Woche in den Mittelpunkt rückt: eine gelebte Kultur der Wertschätzung entlang der gesamten landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Seit mehr als zwei Jahrzehnten setzt sie sich dafür ein, dass nachhaltige Entwicklungen im engen Schulterschluss aller Beteiligten entstehen – und dass Partnerschaften dann Bestand haben, wenn sie transparent, verlässlich und langfristig angelegt sind.
„In deiner Rolle hast du Dialoge ermöglicht, die nicht selbstverständlich sind – zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Und du hast stets gezeigt, dass nachhaltige Wertschöpfung nur funktioniert, wenn wir gemeinsam handeln“, würdigte REWE Group-CEO Lionel Souque Emilie Bourgoins Engagement.
Emilie Bourgoin: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung! Dabei ist mir auch ganz wichtig zu sagen: Das ist auch eine Auszeichnung für die REWE Group, die immer wieder mutig neue Wege geht und gemeinschaftlich mit ihren Partnern an innovativen Lösungen arbeitet. Das ist nicht der Standard. Darauf bin ich stolz – und das können wir alle sein.”








