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ArticleId: 1295magazineWas hat ein Posaunenchor mit einer Schule in Kenia gemeinsam? Es sind zwei von 100 Herzensprojekten, für die sich Mitarbeiter der REWE Group engagieren. Fünf Kollegen stellen ihre gemeinnützigen Projekte vor, die durch den Fonds „100 gute Taten“ unterstützt werden.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/a/a/csm_100_gute_Taten_Vorstellung_mgt_st_c71bbf37ec.jpgEinhundert HerzensprojekteKollegen engagieren sich
Foto: DorSteffen - Fotolia
Kollegen engagieren sich
Einhundert Herzensprojekte
von Julia Robertz
Verantwortung
REWE Group
Verantwortung
REWE Group

Was hat ein Posaunenchor mit einer Schule in Kenia gemeinsam? Es sind zwei von 100 Herzensprojekten, für die sich Mitarbeiter der REWE Group engagieren. Fünf Kollegen stellen ihre gemeinnützigen Projekte vor, die durch den Fonds „100 gute Taten“ unterstützt werden.

Mitte Oktober rief die REWE Group ihre Mitarbeiter dazu auf, gemeinnützige Projekte beim neuen Fonds „100 gute Taten“ einzureichen. Alle Mitarbeiter der REWE Group konnten ein soziales Projekt vorschlagen, für das sie sich entweder bereits einsetzen oder für das sie im Rahmen einer Aktion aktiv werden möchten - also ein soziales Projekt, das aus ihrer Sicht Unterstützung verdient hat. Die Bandbreite der eingereichten Projekte ist enorm: Vom zur Verfügung stellen von Leihinstrumenten für einen Kinder-Posaunenchor über die Hilfe für eine Schule in Afrika und das Sammeln von Schuhen für Kinder in Bulgarien bis hin zur Vermittlung von spanischen Straßenhunden.

Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen erhielten die gemeinnützigen Institutionen unter den ersten 100 eingereichten Herzensprojekten ganz unbürokratisch einen Zuschuss von je 250 Euro. one fragte nach, wozu das Geld verwendet wird und warf einen Blick hinter die Kulissen der Vereinsarbeit.


Musikinstrumente für Kinder

Christina Enge, Informationstechnologie DERPART Reisevertrieb GmbH, engagiert sich für einen Posaunenchor, der Kindern das Erlernen eines Blasinstruments ermöglicht.

one: Wozu wird die Spende der REWE Group eingesetzt?
Christina Enge:
Die Spende wird zur Anschaffung von Leihinstrumenten für Kinder und Jugendliche verwendet.
Kinder beginnen meist im Alter von etwa 8 Jahren, nach dem Blockflötenunterricht, ein Blasinstrument zu erlernen. Erwachsenen-Instrumente sind für die Kinder zu schwer und zu unhandlich. Außerdem scheut man auch als Eltern die Ausgabe von mehreren 100 Euro, da in diesem Alter auch noch schnell das Interesse nachlassen kann.

one: Warum brennen Sie für dieses Projekt?
Christina Enge:
Ich brenne für dieses Projekt, weil das Engagement der erfahreneren  Posaunenchormitglieder Anerkennung verdient. Sie stecken unheimlich viel Zeit und Mühe in ihr Hobby. Sie spielen nämlich nicht nur selbst, sondern geben ihr Wissen an die Jungbläser weiter – sie übernehmen den Instrumentalunterricht kostenfrei. Dies ist keineswegs selbstverständlich. Der Posaunenchor bereichert sehr das Vereinsleben im Ort sehr.

one: Welchen Mehrwert bringt das Projekt für Sie persönlich?
Christina Enge:
Ich persönlich profitiere von dem Projekt, da es aktive Nachwuchsförderung betreibt und der Posaunenchor damit weiter bestehen kann – und meine 9-jährige Tochter, die inzwischen eine eigene Trompete hat, nicht irgendwann alleine spielen muss.


Hilfe für Waisenkinder in Kenia: Ein Herz für Pundo

Patricia Mohr von der DER Touristik Hotels & Investments GmbH engagiert sich für Waisenkinder in Kenia. Dank zahlreicher Spenden, konnte für sie eine Schule gebaut werden. Durch die Spende der REWE Group bekommen 250 Schüler einen vollen Monat lang jeden Tag ein Mittagessen.

one: Welche Idee liegt Ihrem sozialen Projekt zugrunde?
Patricia Mohr:
Die Initiative „Ein Herz für Pundo“ wurde 2010 mit dem Ziel gegründet, Waisenkindern aus dem kenianischen Dorf „Pundo“ ein menschenwürdigeres Leben zu ermöglichen. Seitdem wird den Menschen in Pundo dank tatkräftiger Unterstützung von Einzelpersonen und Gruppen geholfen. Beim Meeting 2013 vor Ort (Pundo-Committee und Mitglieder der Initiative aus Deutschland) wurde die Partnerschaft auf „stabilere“ Füße gestellt. Alle Pundo-Bewohner nahmen an einem großen Treffen teil und es wurde beschlossen, dass es in Zukunft eine 50/50-Partnerschaft geben soll. So können sich beide Partner gleichberechtigt einbringen und Verantwortung übernehmen. Durch gute Zusammenarbeit mit dem Pundo-Committee und jährlicher Besuche können wir garantieren, dass Spenden in vollem Umfang ankommen und entsprechend der Zweckbindung eingesetzt werden. Hinter unserem afrikanisch-deutschen Team stehen mittlerweile mehr als 300 Freunde und Förderer, denen unser großer Dank gilt. Nur mit ihnen und ihrer Großzügigkeit konnten unsere gemeinsamen Ideen in so wunderbarer Weise verwirklicht werden.

one: Welche Ideen sind das konkret? Können Sie ein Beispiel nennen?
Patricia Mohr:
Wir konnten in Pundo dank zahlreicher Spenden eine Schule für Waisenkinder bauen lassen.

one: Wozu wird die Spende der REWE Group eingesetzt?
Patricia Mohr:
Die 250 Euro, die die REWE Group gespendet hat, wird zur Schulspeisung eingesetzt werden. Mit dem Geld ist für 250 Schüler einen vollen Monat lang jeden Tag ein Mittagessen gewährleistet.

one: Was bedeutet Ihnen ganz persönlich das Projekt „Ein Herz für Pundo“?
Patricia Mohr:
Es handelt sich hier um eine 5-köpfige Truppe engagierter Mütter aus meinem Heimatdorf, die diese Initiative –neben Beruf und Kindern- aus eigener Kraft ins Leben gerufen haben. Nach einem kurzen Blick auf die Fotos, wie die Situation in Pundo für etwa 200 Familien mit bis zu 8 Kindern pro Familie aussieht, war für mich klar, dass ich mitmachen möchte. Jeder Mensch kann etwas Gutes und Sinnvolles tun und wir sollten uns immer gegenseitig helfen.


Hilfe für mallorquinische Straßenhunde: Pfoten im Glück

Nancy Freitag, Projektreferentin Projekt Pfiff / Project Management Office REWE GROUP, engagiert sich für den Verein “Pfoten im Glück”, der mallorquinischen Straßenhunden ein neues Zuhause vermittelt.

one: Welche Idee steckt hinter dem Projekt „Pfoten im Glück“?
Nancy Freitag:
„Pfoten im Glück“ ist  ein Verein der es sich zur Aufgabe gemacht hat, für Tiere aus dem In-und Ausland ein neues Zuhause zu finden. Schwerpunkt der Arbeit ist der Natura Park auf Mallorca, eine sogenannte Perrera oder besser gesagt: Eine Tötungsstation.
Vor Ort auf Mallorca wird unsere Kollegin Silvi Schmidl, die sich in der Perrera um die armen Seelen kümmert, mit Spenden unterstützt.
Durch diese Spenden können die Hunde aus der Perrera geholt, tierärztlich versorgt, aufgepäppelt werden und nach einer gewissen Zeit in eine Pflegestelle nach Deutschland ausreisen, sofern sie gefestigt sind.
In Deutschland angekommen, kommen sie wiederum erst einmal in eine Pflegestelle um die Tiere genau einschätzen zu können, erst wenn die Pflegestelle grünes Licht gibt wird für die Tiere ein neues, liebevolles Zuhause gesucht.

Weiterhin werden Tiere aus schlechter Haltung hier in Deutschland  bei dem „Verein Pfoten im Glück“ aufgenommen und anschließend aufgepäppelt, um ihnen dann ein neues Zuhause zu suchen.
Die Tiere werden mit einem Schutzvertrag und einer Schutzgebühr vermittelt, dieses Geld fließt wiederum in die Rettung anderer Hunde.

one: Warum liegt Ihnen dieses Projekt am Herzen?
Nancy Freitag:
Ich persönlich finde es wichtig „Pfoten im Glück“ zu unterstützen, da bei allen anderen Notlagen, die Tiere schnell in Vergessenheit geraten. Als Hundebesitzerin tut es mir in der Seele weh, leidende Tiere zu sehen. Eigentlich sollte jeder Hund und jedes Tier eine schöne und liebevolle Familie haben.


Humanitäre Hilfe: Schuhe für Bulgarien

Ekkehard Hoffmann, Bereichsleiter Spezial-Websites & Onlineprojekte bei DER Touristik Online GmbH, engagiert sich seit 7 Jahren für das Projekt „Schuhe für Bulgarien“.

one: Welche Idee steckt hinter dem Projekt "Schuhe für Bulgarien" und wie ist das Projekt entstanden?
Ekkehard Hoffmann:
Begonnen hat alles mit der Reise-Begleitung der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ nach Bulgarien. Zum ersten Mal nach zehn Jahren Päckchen packen und verschicken gab es direkte Einblicke in die Verteilung der Schuhkartongeschenke vor Ort. Zusammen mit dem nationalen Partner, einer Kirchengemeinde in Burgas, war unser Team eine Woche unterwegs. Dabei begegneten uns hungernde Kinder, die im tiefsten Winter nicht mehr als Badeschuhe an den durchgefrorenen Füßen trugen und in armseligen heruntergekommen Hütten hausten. Durch die Schuhkartongeschenke erhielten viele von ihnen das erste Geschenk in ihrem Leben. Dass diese Reise ein Aufbruch zu einem neuen Projekt sein würde, ahnte niemand in diesen Tagen. Was aus einem Impuls entstand, entwickelte sich in wenigen Wochen zu einem spannenden Projekt. Mit der Aktion „Schuhe für Bulgarien“ wurde im Februar 2010 zum ersten Mal schnell und unbürokratisch Hilfe geleistet. Mittlerweile hat sich die Sammlung zu einer festen Institution entwickelt. Ein bis zweimal jährlich organisiere ich seither, mit einem eingespieltem Team, einen humanitären Hilfstransport von Bergisch Gladbach nach Burgas, Bulgarien.

one: Wie helfen Sie mit Ihrem Projekt konkret?
Ekkehard Hoffmann:
Wir sammeln im Herbst Schuhe, Kleidung, Hausrat und vieles mehr, sortieren und verpacken die Spenden in Kartons und schicken sie auf 30 - 100 Paletten nach Bulgarien. Dort wird alles über eine örtliche Partnerorganisation an Roma, ein Waisenhaus und ein Flüchtlingslager in der Grenzregion verteilt. Durch die 7-jährigen Kontakte melden sich die Partner vor Ort mit ihrem Bedarf bei uns und wir packen alles dementsprechend zusammen. Geldspenden werden in Medikamente umgewandelt.

one: Was haben Sie mit Ihrem Engagement bisher erreicht?
Ekkehard Hoffmann:
Viel Gutes ist in den vergangenen 7 Jahren - auch mit Hilfe der REWE Group - entstanden. Über 1.000 Kinder in Bulgarien erhalten nun regelmäßig Unterstützung. Vor Ort gibt es zahlreiche Schulungen und Qualifizierungsangebote. Darüber hinaus gibt es seit einiger Zeit Ehevorbereitungskurse für Roma, die sehr gut angenommen werden. Außerdem wurde eine Arztpraxis ausgestattet und es wurden ein Heim für junge Erwachsene und zwei Altenheime eröffnet.


„Stunts“, „Jumps“ und „Dances“: Neue Outfits für den Riesaer Cheerleaderverein

Thomas Leichner, Sachbearbeiter im Service Center Partner, SGE Vollsortiment National, begeistert sich für das Cheerleading und setzt sich dafür ein, dass die Cheerleader des Riesaer Cheerleadervereins  neue Outfits bekommen.

one: Welche Idee steckt hinter dem Projekt, mit dem Sie sich für die Aktion "100 gute Taten" beworben haben und was macht das Projekt zu etwas Besonderem?
Thomas Leichner:
Akrobatische Figuren, waghalsige Sprünge, synchrone Tänze oder kurz gesagt: „Stunts“, „Jumps“ und „Dances“ machen das Cheerleading aus. Cheerleading kommt aus den USA und war ursprünglich zum Motivieren und Unterhalten beim American Football gedacht. Seit nun über 15 Jahren hat sich diese Sportart auch in Riesa, Sachsen, etabliert. Aus einer Schul-AG entstand damals der Riesaer Cheerleaderverein, der sich heute nicht nur in Riesa, sondern auch Deutschland- und Europaweit einen Namen gemacht hat.

one: Warum brennen Sie für das Projekt, mit dem Sie sich für den Fonds beworben haben?
Thomas Leichner:
Die Sportlerinnen und Sportler präsentieren sich durch zahlreiche Auftritte, zum Beispiel bei Stadtfesten oder bei Veranstaltungen in der Sachsen Arena Riesa. Diese Momente genießen sie sehr, besonders, wenn sie durch die Zuschauer mit ihrem Applaus und deren Lob unterstützt werden. Mittlerweile zählt der Verein über 120 aktive Vereinsmitglieder im Altersbereich von Vorschulkindern bis zu gestandenen Erwachsenen.

Für die Mitglieder ist das Cheerleading mehr als ein Hobby – der Verein investiert nicht nur in die Jugendförderung, sondern gibt den Aktiven auch ein Gefühl von Zusammenhalt, gegenseitigem Verantwortung, Respekt und Ambition.

one: Wozu wird das Geld aus dem Fonds verwendet?
Thomas Leichner:
Vielleicht haben Sie die Riesaer schon einmal bei Auftritten, im Fernsehen oder in der Zeitung gesehen? Optisches Aushängeschild sind dabei nicht nur die PomPoms und Haarschleifen, sondern auch einheitliche Kostüme, sogenannte Uniformen.  Nun ist es schwer für 120 Mitglieder komplette Uniformsätze vorrätig zu haben. Im Gegensatz zu anderen Sportarten sind diese Outfits sehr teuer, so zahlt man beispielsweise für Mädchen- / Damenuniformen circa 320 Euro pro Stück. Die jetzigen Uniformen haben gute und lange Dienste erwiesen, doch sind sie nun am Ende ihrer Kräfte. Deshalb plant der Verein, noch in diesem Jahr die Teams mit neuen Uniformen auszustatten. Eine neue Uniform zu bekommen ist für jedes der Mitglieder ein Highlight!

Verantwortung
REWE Group

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