>
 
ArticleId: 774newsNach rund neun Monaten Bauzeit nahm die REWE Group am Donnerstag (5. November) in Berkhof bei Hannover ihr bundesweit zweites Kopflager für Obst und Gemüse in Betrieb.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/c/c/csm_Kopflager_nlt_standard_0d005305a3.jpgKühlen mit KöpfchenZweites Kopflager am Netz
Mit den Kopflägern erweitert und optimiert die REWE Group ihre Obst- und Gemüse-Logistik
In Berkhof werden künftig 250.000 Tonnen Obst und Gemüse jährlich umgeschlagen.
Zur feierlichen Eröffnung des Kopflagers waren Topmanager aus der Kölner REWE-Zentrale und aus den Regionen nach Berkhof gereist
Martin Obermann, Eugenio Guidoccio und Matthias Geuder (alle REWE Group) mit bauwo-Geschäftsführer Bernd Rathenow
Matthias Geuder überreichte den symbolischen Schlüssel an den Hausherrn René Koblenz, Betriebsleiter des neuen Kopflagers
Strategie
REWE Group
Strategie
REWE Group
REWE Group nimmt zweites Kopflager in Betrieb
Kühlen mit Köpfchen

Nach rund neun Monaten Bauzeit nahm die REWE Group am vergangenen Donnerstag (5. November) in Berkhof bei Hannover ihr bundesweit zweites Kopflager für Obst und Gemüse in Betrieb.

Bisher fuhren sämtliche Obst- und Gemüse-Lieferanten eines oder gar mehrere der Regionalläger in Lehrte, Norderstedt, Stelle oder Breuna an, um die 1.300 REWE- und PENNY-Märkte in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen zu beliefern. Künftig liefern sie ihre Waren überwiegend an das Kopflager in Berkhof. Von dort aus übernimmt die REWE Group die logistische Versorgung der Regionalläger. Davon ausgenommen sind Lieferanten regionaler Sortimente, die auch weiterhin die Regionalläger anfahren. In den kommenden Jahren wird die REWE Group in Deutschland drei weitere Kopfläger ans Netz gehen lassen. Pro Jahr werden in Berkhof in unmittelbarer Nähe zur A7 rund 250.000 Tonnen Obst und Gemüse umgeschlagen.

Kopfläger haben mehrere Vorteile

Die Umstellung auf Kopfläger hat für die REWE Group verschiedene Vorteile: Zunächst steigt die Frische der sensiblen Warengruppe über die Regionalläger bis in die Märkte. Denn bisher mussten große Teile des Obst- und Gemüsesortiments in jedem der Regionalläger vorrätig gehalten werden. Künftig ist dies nur noch im Kopflager notwendig. Zweitens: Die Planung der Mengen wird bedarfsgerechter, weil das Kopflager die von den Regionallägern benötigten Volumina bündelt. Drittens: Fehlartikeln – aber auch Bestellüberhängen – wird noch konsequenter vorgebeugt. Schließlich erlaubt die Bündelung der Ware im Kopflager eine noch effektivere Qualitätskontrolle der gelieferten Waren. Bisher erfolgte diese dezentral auf Ebene der Regionalläger.

„Obst und Gemüse sind eine sehr sensible Warengruppe, die maßgeblich zu unserem Image beiträgt. Mit der Strategie der Kopfläger erweitern und optimieren wir unsere Logistik bei dieser Warengruppe. Bei geringerem Warenbestand in den Lägern erhöhen wir die Warenverfügbarkeit in unseren REWE- und PENNY-Märkten. Die Bündelung im Kopflager erleichtert zudem die Qualitätssicherung. Wir können nun den gesamten Bestand und Warenfluss zentral steuern. Außerdem sparen unsere Lieferanten Zeit“, so Eugenio Guidoccio, Geschäftsführer der REWE Group Fruchtlogistik, anlässlich der feierlichen Übergabe die Vorteile.

Kapazität reicht für 250.000 Tonnen

„Nach Leipzig ist Berkhof das zweite Kopflager der REWE Group. Von hier aus werden wir jährlich bis zu 250.000 Tonnen Obst und Gemüse umschlagen. Das Lager verfügt über zwei Temperaturzonen, um die optimale Frische der Produkte zu garantieren. Zudem haben wir mit 48 Verladerampen genügend Kapazitäten, um auch Spitzen abdecken zu können“, ergänzt Geschäftsführungsmitglied Matthias Geuder.

„Die Ansiedlung des Kopflagers zeigt deutlich, wie attraktiv Berkhof mit seiner Lage an der A7 ist. Durch die reibungslose Zusammenarbeit im Baugenehmigungsprozess und der Ausführung, konnte das Kopflager sehr schnell realisiert werden. Das bedeutet für die Wedemark einen substanziellen Zugewinn an Arbeitsplätzen und zeichnet uns als hervorragendem Wirtschaftsstandort aus!“, freut sich Bürgermeister Helge Zychlinski.

18 Millionen Euro investiert

Auf dem ca. 52.000 Quadratmeter umfassenden Gelände ließ der hannoversche Projektentwickler „bauwo Grundstücksgesellschaft mbH“ in nur neun Monaten das 14.500 Quadratmeter große Kopflager entstehen. „Wir sind stolz, gemeinsam mit der Unterstützung der Politik, der Gemeinde und der Wirtschaftsförderung dieses Projekt realisiert zu haben“, sagt Bernd Rathenow, bauwo-Geschäftsführer. Rund 18 Millionen Euro wurden in das Bauvorhaben investiert. Später sollen an diesem Standort bis zu 100 Beschäftigte ihre neue Wirkungsstätte haben.

Mein Kommentar

Newsletter
Unser kostenloser Newsletter informiert Sie regelmäßig per E-Mail über neue Artikel in one und Themen in der Presse. Ihre hier eingegebenen Daten werden lediglich zur Personalisierung des Newsletters verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter heraus abmelden. Ihre Daten werden nach Beendigung des Newsletter-Empfangs innerhalb von 1 Woche gelöscht, sofern der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Durch Absenden der von Ihnen eingegebenen Daten willigen Sie in die Datenverarbeitung ein und bestätigen unsere Datenschutzerklärung.

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen?
Dann empfehlen Sie ihn doch Ihren Kollegen weiter.