Vorheriger Artikel
Branchenpreis Tiefkühl-Star
Die coolen Helden aus Heidelberg
Nächster Artikel
REWE Group beim Köln Marathon
So schnell waren Ihre Kollegen unterwegs
ArticleId: 1132magazineSeit Mitte Mai läuft das Programm Ehrensache, bei dem REWE Group-Kollegen benachteiligte Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben begleiten. In one berichten sie von ihren Erfahrungen. Diesmal: Kay Jegodtka und Mentorin Astrid Schröder.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/4/6/csm_Serie_Ehrensache_Portrait_Schroeder_mgt_st_c499fb8421.jpgTemporeiches TandemProgramm „Ehrensache“
Läuft: Das Tandem Kay Jegodtka und Astrid Schröder verstand sich auf Anhieb.
Programm „Ehrensache“
Temporeiches Tandem
von Judith Morgenschweis
Verantwortung
REWE Group
Verantwortung
REWE Group
Seit Mitte Mai läuft das Programm Ehrensache, bei dem REWE Group-Kollegen benachteiligte Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben begleiten. In loser Folge befragen wir Mentoren nach ihren Erfahrungen. Diesmal: Kay Jegodtka und Mentorin Astrid Schröder

Diese beiden verstehen sich auf Anhieb: Kay Jegodkta und Astrid Schröder steht beim Treffen im REWE-Markt von Erwin Skowronneck in Köln-Niehl die Freude ins Gesicht geschrieben. Seit Anfang August macht der 23-Jährige hier seine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel. Es ist seine zweite. Auf dem Weg dorthin hat Astrid Schröder, Projektleiterin im Bereich Marktforschung, ihn begleitet.

Der erste Anlauf im Berufsleben verlief für Kay Jegodtka nicht nach Plan: Eine Ausbildung zum Straßenbauer musste er kurz vor dem Abschluss aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Danach fiel er in ein Loch. Als das Arbeitsamt die Maßnahme bei den Joblingen vorschlug, hatten Familie und Freunde ihn immerhin soweit angespornt, dass er die Bewerbung dort durchzog: Bei einer zweitätigen Sozialdienstmaßnahme wurden die Kandidaten auf Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Teamfähigkeit und Sozialverhalten getestet – für Kay Jegodtka kein Problem.

Als er dann bei den Joblingen auf seine engagierte Patin traf, kam wieder Zuversicht und Energie in den Kölner. „Astrid war das für mich das Beste an Joblinge“, betont er.

Im ersten Schritt tauschten die beiden ihre gegenseitigen Erwartungen aus. „Für mich war vor allem wichtig, dass Kay zuverlässig und pünktlich ist“, erläutert Astrid Schröder. Kay Jegodtka wiederum erhoffte sich von seiner Patin Unterstützung bei der Jobsuche und Tipps für Bewerbungen.

Beide wurden nicht enttäuscht. Kay Jegodtka entpuppte sich laut Astrid Schröder als „wahrer Glücksfall“ in Sachen Engagement. Gemeinsam mit seiner Patin trieb er das Projekt Ausbildungsplatzsuche enorm voran, so dass seine Patin auch immer mal wieder bremsen musste. Astrid Schröder wiederum brachte trotz ihrer gerade mal 39 Jahre 20 Jahre Berufserfahrung ein. Schnell war das Berufsbild klar: eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel sollte es sein.

Zunächst dachte Kay Jegodtka an eine Lehre im Bereich Unterhaltungselektronik. Doch dort sind die Ausbildungsplätze sehr begehrt. Nachdem er ein Video zur Ausbildung bei der REWE gesehen hatte, war klar: „Das will ich machen.“ Astrid Schröder gab ihm Tipps für die Bewerbung - aber: „Natürlich kann ich unterstützen, Fragen beantworten und Tipps geben, aber die Bewerbung schreiben, sich auf Tests und Gespräche vorbereiten, also den Weg von der Bewerbung bis zum Ausbildungsplatz gehen, das musste Kay schon selbst machen.“ Aus Erfahrung weiß sie wie wichtig es ist, dass junge Menschen sich ihren Ausbildungsplatz selbst erarbeiten.

Das Tandem Schröder/Jegodtka legte ein bemerkenswertes Tempo vor, mit dem Ziel noch zum 1. August einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Bei REWE-Kaufmann Erwin Skowronneck wurden sie fündig. Mit der Ausbildung im Markt und bei der REWE ist Kay Jegodtka sehr zufrieden: „Das Arbeitsklima hier ist viel harmonischer als auf dem Bau und auch die Arbeitszeiten sind in Ordnung.“

Damit war das Patendasein für Astrid Schröder eigentlich nach sechs Wochen bereits beendet. Doch gänzlich auf ihren Rat will ihr Jobling noch nicht verzichten. Und für sie steht fest, dass sie in jedem Fall in der nächsten Runde wieder einen Jobling betreuen möchte. „Es ist toll, wenn man jemanden unterstützen kann, der die Hilfe auch annimmt“, erklärt sie - auch wenn ihr bewusst ist, dass es mit dem nächsten Jobling vielleicht nicht so einfach abläuft: „Ich kann sehr hartnäckig sein, wenn es sein muss.“

Verantwortung
REWE Group

Mein Kommentar

Newsletter
Unser kostenloser Newsletter informiert Sie regelmäßig per E-Mail über neue Artikel in one und Themen in der Presse. Ihre hier eingegebenen Daten werden lediglich zur Personalisierung des Newsletters verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter heraus abmelden. Ihre Daten werden nach Beendigung des Newsletter-Empfangs innerhalb von 1 Woche gelöscht, sofern der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Durch Absenden der von Ihnen eingegebenen Daten willigen Sie in die Datenverarbeitung ein und bestätigen unsere Datenschutzerklärung.

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen?
Dann empfehlen Sie ihn doch Ihren Kollegen weiter.