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ArticleId: 847magazineAb sofort kommt bei REWE die neue Eier-Marke „Spitz & Bube“ in die Regale. Die beliebte Frühstückszutat sticht durch zwei nachhaltige Eigenschaften hervor – und setzt damit Maßstäbe in der Legehennenhaltung.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/c/5/csm_Kuekenschreddern_mgt_standard_5221683b50.jpg„Spitz & Bube“: Doppelt einzigartigPilotprojekt zu Eiern
Foto: Colourbox
Verantwortung
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Pilotprojekt zu Eiern
„Spitz & Bube“: Doppelt einzigartig
06. April 2016 ·

Kurz nach Ostern kommt bei REWE die neue Eier-Marke „Spitz & Bube“ in die Regale. Die beliebte Frühstückszutat sticht durch zwei nachhaltige Eigenschaften hervor – und setzt damit Maßstäbe in der Legehennenhaltung.

REWE setzt ein Zeichen für mehr Tierwohl: Bei den Eiern von „Spitz & Bube“ wird sowohl auf das Schnabelkürzen bei den Legehennen als auch auf das Töten der männlichen Küken verzichtet. Möglich macht dies die Rasse „Sandy“, auf die der Erzeuger für das Pilotprojekt umgestellt hat. Die cremefarbenen Eier kommen ab sofort in rund 600 REWE-Märkte in Nordrhein-Westfalen und im nördlichen Rheinland-Pfalz in die Auslagen. Die Gestaltung der 6er-Verpackung wird die besonderen Tierwohlaspekte in Kombination mit dem PRO PLANET-Label hervorheben.

Bei fast allen Legehennen-Küken in konventioneller Boden- und Freilandhaltung werden zurzeit noch die Schnäbel gekürzt. Bei Spitz & Bube wird die Rasse „Sandy“ eingesetzt, die sich durch ein ruhigeres Wesen auszeichnet. Der Einsatz dieser Rasse ist neu in deutschen Legehennenställen. Eine intensivere Betreuung durch die Landwirte und Beschäftigungsmaterial wie Strohballen erlauben es die Schnäbel der Hühner lang zu lassen. Das erspart den Tieren einen schmerzhaften Eingriff und sie können artgerecht scharren und picken. Die Legehennen bekommen eine auf die ihre Bedürfnisse angepasste Fütterung mit gentechnikfreiem Futtermittel und leben in Freilandhaltung.

Parallel werden die männlichen Tiere in einem Maststall aufgezogen. Die Sandy-Hähne werden bis zur Schlachtung gut doppelt so lange aufgezogen, wie dies bei konventionellen Masthähnchen üblich ist.


Die REWE Group – Vorreiterin gegen Schnabelkürzen


Im Rahmen ihres PRO PLANET-Eierprojekts ist es der REWE Group ein besonderes Anliegen, auf das Schnabelkürzen bei Legehennen zu verzichten. So muss jeder PRO PLANET-Eierlieferant mindestens eine Herde mit Tieren haben, deren Schnäbel nicht gekappt wurden. Bei ihnen soll ausprobiert werden, welche Haltungsbedingungen notwendig sind, damit trotz des Verzichts auf das Schnabelkürzen kein Federpicken und in der Folge auch kein Kannibalismus bei den Herden ausbricht. Die Lieferanten übertreffen diese Vorgabe inzwischen und halten mehr als eine Herde mit unkupierten Schnäbeln.

Mit dieser Vorreiterrolle hatte die REWE Group Erfolg: Seit diesem Jahr hat auch der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) das Verbot des Schnabelkürzens bei Legehennen auf freiwilliger Basis in die KAT-Leitfäden aufgenommen.
KAT kontrolliert die Mitgliedsbetriebe, die ihre Junghennen mit ungekürzten Schnäbeln einstallen. Nach erfolgreicher Kontrolle erhalten die Betriebe auf der Website von KAT einen zusätzlichen Hinweis. Damit ist für die Kunden über die Printnummer auf dem Ei klar nachvollziehbar, welche Eier von Legehennen mit ungekürzten Schnäbeln stammen. Bis zum 31. August 2018 sollen alle KAT-Betriebe das Verbot verbindlich umgesetzt haben.

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Mein Kommentar

KOMMENTARE

Anonym
vor 4 Jahren und 5 Monaten
super! Damit ich das Projekt nicht nur als Kantinenbesucherin sondern auch als Konsumentin aktiv unterstützen kann: wie/wann/o wird das Fleisch vermarktet? Und kann man sich die Hühner/Hähne mal anschauen (live oder virtuell)?
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Meine Antwort
Anonym
vor 4 Jahren und 5 Monaten
Spitz & Bube ist ein Pilotprojekt; das bedeutet, dass wir zunächst Erfahrungen mit der Rasse Sandy sammeln möchten, die bisher noch nie in Deutschland zum Einsatz gekommen ist. Deshalb wurden bis jetzt auch nur ein einziges Mal vor einigen Monaten Legehennen dieser Rasse eingestallt, die bis zu zwei Jahre lang Eier legen. Die männlichen Brüder dieser Hennen wurden nach rund 80 Tagen (Januar 2016) geschlachtet und verarbeitet. Somit ist ein Besuch leider nicht mehr möglich.
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