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ArticleId: 968magazineHelena Vavrouskova ist die erste Billa-Kauffrau in Tschechien. In ihrem Markt bekam sie prompt Besuch von höchster Stelle. Im one-Interview erzählt sie davon – und wie sich die Selbstständigkeit anfühlt.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/8/1/csm_Erste_Billa_Kauffrau_Tschechien_mgt_st_7e0da64a88.jpg„Das Wichtigste ist Mut“Erste Billa-Kauffrau
Die frischgebackene Kauffrau Helena Vavrouskova (M.) bekam unter anderem Besuch von den REWE Group-Vorstandsmitgliedern Lionel Souque (5.v.r.) und Alain Caparros (3.v.r.).
Strategie
International
Erste Billa-Kauffrau
„Das Wichtigste ist Mut“
22. Juni 2016 · von Julia Robertz

Helena Vavrouskova ist die erste Billa-Kauffrau in Tschechien. Eine Delegation der REWE Group, unter der Leitung von Alain Caparros, besuchte die frisch gebackene Kauffrau in ihrem Markt. Lesen sie im one-Interview, wie sich die Selbstständigkeit für die Jung-Kauffrau anfühlt.

one: Welche Berufserfahrungen haben Sie gesammelt, bevor Sie selbstständige Kauffrau bei Billa wurden?
Helena Vavrouskova
: Bevor ich mich mit einem Billa-Markt selbstständig gemacht habe, habe ich neun Jahre lang Billa-Märkte als Marktleiterin geleitet. Zuvor habe ich Erfahrung bei anderen Handelsketten, unter anderem auch im Management gesammelt. Ich habe im Februar 2016 mit dem Kaufleute-Programm begonnen und habe nun bereits meinen Markt in Modřany, einem Vorort von Prag eröffnet.

one: Was hat Sie dazu bewogen, sich mit einem Billa-Markt selbstständig zu machen?
Helena Vavrouskova:
 Während der Zeit als Marktleiterin bei Billa habe ich mich vorwiegend in der Verantwortung gesehen, die Umsatzziele zu erreichen. Ich habe aber die Filiale auch damals immer schon intuitiv wie eine Selbstständige geleitet. Mein Ziel war immer, die bestmöglichen Umsatzziele zu erreichen und unseren Kunden den größtmöglichen Service zu bieten. Die Sauberkeit des Marktes, eine attraktive Präsentation der Ware, freundliche Mitarbeiter und letztlich der gute Ruf der Filiale waren immer meine höchsten Werte und dies wird auch so bleiben.

one: Wie fühlt es sich für Sie ganz persönlich an, selbstständig zu sein?
Helena Vavrouskova:
 Ich empfinde nun eine große Verantwortung für alle Entscheidungen, die ich treffe. Ich möchte, dass alle Kunden und auch die Mitarbeiter wissen, dass ich für sie da bin und dass sie sich auf mich verlassen können. Außerdem bin sehr motiviert, meinen Markt profitabel zu führen.

one: Worin liegen die Unterschiede im Leiten eines Filialbetriebes und im selbstständigen Führen eines Markts?
Helena Vavrouskova:
 Letztlich dient natürlich alles dem Ziel, für gute Geschäftsergebnisse zu sorgen. Als Filialleiterin war es meine primäre Aufgabe, die Unternehmensziele zu erreichen. Als Selbstständige habe ich nun die Freiheit, den Details eine größere Bedeutung beizumessen. Alles dient bei mir dem Ziel, die Kunden zufrieden zu stellen, damit sie beim nächsten Einkauf wiederkehren.

one: Welche Tipps können Sie Frauen geben, die mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen?
Helena Vavrouskova:
 Ich möchte den Frauen sagen: „Seid mutig!“ Denn das Wichtigste, was sie brauchen, ist Courage, um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Ich bin sicher, dass die Frauen, die sich für eine Selbstständigkeit interessieren alle notwendigen Fähigkeiten mitbringen – sonst würden sie erst gar nicht darüber nachdenken. Deshalb ist das Wichtigste wirklich der Mut.

one: Gibt es weitere selbstständige Billa-Kaufleute in Tschechien?
Helena Vavrouskova: 
In Tschechien wird nun ein Pilotprojekt von Billa-Kaufleute ausgerollt. Momentan findet dieses Projekt in zwei Billa-Märkten in Prag und Benesov statt. Ein weiterer Markt wird derzeit für die Selbstständigkeit vorbereitet.

one: Was bedeutet Ihnen der Besuch der REWE Group Delegation unter der Leitung von Alain Caparros?
Helena Vavrouskova:
 Der Besuch von Herrn Caparros und dem REWE-Managment hat mich persönlich sehr motiviert. Nahe an diesen Top-Managern zu sein, hat mir aufgezeigt, wie wichtig meine Arbeit ist – nicht nur für mich, sondern für das ganze Unternehmen Billa. Ich finde, dass das Projekt Kaufleute ein großes Potenzial für das Geschäft hat und ich bin sehr froh, ein Teil davon zu sein – genauso wie vom Billa-Team in Tschechien.

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