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ArticleId: 883magazineEs war eine ungewöhnliche Entdeckung, die Peter Kiwall (57), Lieferservice-Mitarbeiter in einem Dortmunder REWE-Markt, machte: eine beige Handtasche mit 4.500 Euro Bargeld und einem Sparbuch. Die Suche nach dem Eigentümer gestaltete sich schwieriger als gedacht.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/c/f/csm_EhrlicherFinderREWE_Mitarbeiter_mgt_st_5a6d06b2f6.jpgREWE-Mitarbeiter findet 4.500 Euro und SparbuchWertvoller Einkaufswagen
Ehrliche Finder: Peter Kiwall und Simon Avakian vor dem REWE-Markt in Dortmund-Neuasseln, Foto: Peter Bandermann
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Einkaufswagen mit wertvollem Inhalt
REWE-Mitarbeiter Peter Kiwall findet 4.500 Euro und Sparbuch
von Achim Bachhausen

Es war eine ungewöhnliche Entdeckung, die Peter Kiwall (57), Lieferservice-Mitarbeiter im REWE-Markt in der Dortmunder Funkturmsiedlung, an einem Samstagmorgen im April machte: eine beige Handtasche in einem ansonsten leeren Einkaufswagen. Offenbar suchte niemand danach. Obwohl sie 4.500 Euro Bargeld und ein Sparbuch enthielt, gelang es dem Finder und dem Marktmanager Simon Avakian zunächst nicht, die Besitzerin ausfindig zu machen.

Also deponierten sie Bares, Sparbuch und Tasche im Tresor. „Da gilt bei uns das Vier-Augen-Prinzip“, erklärte Simon Avakian (26) gegenüber einem Reporter der Ruhrnachrichten, die kürzlich über den Fund berichtete. Als die Besitzerin sich auch über die Mittagszeit nicht meldete, schalteten die Beiden die Polizei ein. Die schaffte es rasch, die Eigentümerin ausfindig zu machen. Die 85-Jährige hatte den Verlust bis dato noch nicht einmal bemerkt. Das viele Geld hatte sie dabei gehabt, weil sie das Grab ihres verstorbenen Ehemanns verlängern wollte.

Erleichtert, dass die Sache so gut ausgegangen war, bedankte sich die Seniorin bei Peter Kiwall mit 100 Euro Finderlohn. Doch selbst die behielt der REWE-Mitarbeiter nicht, sondern spendete sie für das Mitarbeiterfest im Sommer.

Rückblickend waren die 4.500 Euro für Peter Kiwall indes nur der zweitwertvollste Fund seines Lebens. Der erste liegt 36 Jahre zurück, und den hat er behalten: „Das ist meine Frau, und die ist unbezahlbar.“

Neue Kundin gewonnen

Gewonnen hat der 57-Jährige übrigens doch noch. Eine neue Kundin nämlich. Denn die Seniorin lässt sich nun von Peter Kiwall beliefern. Ehrlich währt eben doch am längsten.

Lesen Sie im one_Interview, warum es für Peter Kiwall selbstverständlich war, die Fundsache zurückzugeben und sogar den Finderlohn zu spenden.

Peter Kiwall spendet Finderlohn
„Darauf trinken wir ein Fläschchen“
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