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ArticleId: 1061magazineZweibeinige Möhren, krumme Gurken, Zitronen mit grünen Flecken: das wollen die Kunden nicht? PENNY beweist mit den Naturgut Bio-Helden das Gegenteil. Die Bilanz 100 Tage nach Markteinführung kann sich sehen lassen – zur Freude der Bauern.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/b/5/csm_100_Tage_Biohelden_mgt_st_392b05154b.jpg100 Tage Bio-HeldenPENNY Naturgut
PENNY Naturgut
100 Tage Bio-Helden
Strategie
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Zweibeinige Möhren, krumme Gurken, Zitronen mit grünen Flecken: Seit April nimmt PENNY mit den Naturgut Bio-Helden Obst & Gemüse mit kleinen Makeln ins Sortiment. Die erste Bilanz nach 100 Tagen ist durchweg positiv: Die verkaufte Menge stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um insgesamt mehr als 12 Prozent. Auch die Bauern sind zufrieden.

Seit gut 100 Tagen vermarktet PENNY deutschlandweit Bio-Obst und -Gemüse der Eigenmarke Naturgut, das äußerlich nicht immer makellos ist. Die kleinen Schönheitsfehler beeinträchtigen aber weder die Haltbarkeit oder den Geschmack – die Naturgut Bio-Helden haben auch weiterhin beste Bio-Qualität.

Die Bilanz nach rund 100 Tagen Bio-Helden: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die verkaufte Menge um insgesamt mehr als 12 Prozent. Absolute Lieblinge der Kunden sind Bio-Cherry-Tomaten (+66%) gefolgt von Bio-Gurken (+60%), Bio-Paprika (+54%). Und schließlich Bio-Rispen-Tomaten (+46%).

Konzept ist ein voller Erfolg

„Wir sind mit der ersten Bilanz unserer Naturgut Bio-Helden sehr zufrieden. Die gestiegene Absatzmenge zeigt deutlich, dass unsere Kunden auch Obst und Gemüse mit Schönheitsfehlern kaufen. Mehr noch, unsere Lieferanten sagen uns, dass dadurch mehr Produkte über unsere Filialen vermarktet werden und nicht – zu teilweise deutlich schlechteren Preisen – in die industrielle Weiterverarbeitung oder thermische Verwertung gehen. Damit ist das Konzept ein voller Erfolg“, fasst Jan Kunath REWE Group Vorstand und Vorsitzender der Geschäftsleitung PENNY National, die ersten rund 100 Tage Naturgut Bio-Helden zusammen.

Erzeuger loben erweiterten Vermarktungsspielraum

Die Bewertung teilen auch Erzeuger wie Franz Westhues, Geschäftsführer der Marktgenossenschaft der Naturland-Bauern: „Mit den Naturgut Bio-Helden kommen wir dem Ziel, ganzjährig heimische Bio-Kartoffeln vermarkten zu können, einen großen Schritt näher. Immer wieder bildet sich während der Lagerung Silberschorf. Der ist zwar gesundheitlich völlig unbedenklich, führte aber in der Vergangenheit dazu, dass Ware aussortiert werden musste. Auch die Möhre profitere von dem erweiterten Vermarktungsspielraum.

Sein spanischer Kollege, Jose Tienda von Campina Verde schätzt, dass rund zehn Prozent mehr Zitrusfrüchte vermarktet werden. „Vor allem Freilandware und die Verna-Zitrone, eine Sommersorte, profitiert deutlich von dem Konzept. Wir können mehr und länger vermarkten.“

„Ich schätze, dass wir auf Sicht bis zu 20 Prozent mehr Äpfel über PENNY vermarkten können. Durch Frost während der Blütezeit wird in diesem Jahr der Anteil an Obst mit optischen Mängeln deutlich höher sein als in den vorherigen Jahren. Das Konzept der Naturgut Bio-Helden wird dann seine volle Wirkung entfalten“, blickt Stephan Jehle von Obst vom Bodensee auf die kommende Saison.

Wertschätzung von Lebensmitteln steigt

„Wir verpacken die Naturgut Bio-Helden weder gesondert, noch bieten wir sie günstiger an. Wir haben in den vergangenen Wochen viel investiert, um unsere Kunden über unsere Naturgut Bio-Helden  aufzuklären. Mit großem Erfolg. Unsere Kunden unterstützen uns mit ihrer Kaufentscheidung auf dem Weg, so viel Obst und Gemüse als Lebensmittel zu vermarkten. Das ist klasse und zeigt, dass die Wertschätzung von Lebensmitteln steigt“, sagt Jochen Baab, Geschäftsfürer REWE Group Buying und Mitglied der Geschäftsleitung PENNY National.

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